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Autoverkauf an Händler und danach verlangt der Händler eine Rückabwicklung

| 26.02.2016 00:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


Ich hatte heute abend einen BMW X3 an einen Händler verkaut. Ich hatte den X3 für 14600 Euro bei mobile angeboten. Der Händer hatte erst am telefon den Preis um 2100 Euro gedrückt auf 12500 Euro und dann nochmal vor dem Verkauf auf 12100 Euro.

Beim Verkaufsgespräch fiel dem Händler auf, dass das Scheckheft Einträge aus Rumänien hat. Ich verkaufte das Auto mit den Hinweis "Der Käufer hat sich vom Zustand des PKWs überzeugt und zustimmend zur Kenntnis genommen."

Nun rief mich der Händer um 23.00h an und sagte,er hätte an dem Namen der GmbH des Vorbesitzers erkannt, dass das Auto aus Rumänien stamme und er würde mich sofort bei der Polizei anzeigen, wenn ich das Auto nicht zurücknehme.

Da ich einen größeren Stress vermeiden wollte stimmte ich zunächst zu, da er mich bedrängte. Nun möchte er morgen kommen, mir das Auto wieder geben (wobei er 500 km gefahren ist) und das Geld zurück haben. Was kann ich machen?

Das Auto hatte als Vorbesitzer eine GmbH, die ihren Sitz in Deutschland hat. Er behauptet, dass diese Firma in Foren genannt wird und diese würde Autos aus Rumänien importieren. Er hatte sich aber mindestens eine Stunde lang den Brief und meine Unterlagen mit seinem Sohn zusammen angesehen und woher soll ich diese wissen, ich hatte das Auto auch bei einem Händler erworben. Er sagt, daher können man nicht wissen, wie viele Vorbesitzer das Auto tatsächlich hätte.
26.02.2016 | 01:49

Antwort

von


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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

der Käufer des Wagens kann keine Rückabwicklung des Vertrages verlangen. Er könnte dies nur dann, wenn Sie ihn arglistig getäuscht hätten. Dies haben Sie jedoch nicht.

Wenn dem Käufer nunmehr im Nachhinein einer der Voreigentümer nicht gefällt, so ist das nicht Ihr Problem. Der Käufer hätte sich über die Seriösität der Voreigentümer vor dem Kauf informieren können. Dies wäre ihm unschwer möglich gewesen, da er offenbar kurze Zeit später im Internet entsprechende Informationen gefunden hat.

Ich kann Ihnen daher auf keinen Fall empfehlen, den Wagen zurückzunehmen. Sie sollten dem Käufer kurzfristig mitteilen, daß Sie an dem Vertrag festhalten, damit er Sie heute nicht unnütz aufsucht.

Lassen Sie sich ansonsten nicht unter Druck setzen! Die Drohung, Sie bei der Polizei anzuzeigen, ist Unsinn.

Ich hoffe, Ihnen mit diesen Auskünften gedient zu haben und weise darauf hin, daß diese auf Ihren Angaben beruhen. Bereits geringfügige Abweichungen des Sachverhalts können zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen.

Nutzen Sie im Zweifelsfall gern die kostenlose Nachfragefunktion!

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 26.02.2016 | 02:11

Vielen Dank für die schnelle Antwort.

Wäre es theoretisch möglich, wenn ich das Auto vorerst zurücknehme (weil der Käufer plötzlich vor meiner Tür steht) und dann im Nachhinein ihn juristisch belange und was müsste ich dann beachten?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.02.2016 | 02:33

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

wenn Sie das Auto zurücknehmen, erklären Sie sich mit Rückabwicklung des Kaufvertrages einverstanden. Dann können Sie den Käufer auch nicht mehr im Nachhinein juristisch belangen.

Daher sollten Sie das Fahrzeug wie gesagt auf keinen Fall zurücknehmen. Außerdem sollten Sie natürlich auf gar keinen Fall dem Käufer den Kaufpreis oder auch nur einen Teil davon zurückerstatten.

Wenn der Käufer vor Ihrer Tür steht, schicken Sie ihn weg. Wenn er nicht geht, rufen Sie die Polizei.

Sicherheitshalber sollten Sie noch einen Zeugen (Bekannten, Nachbarn) beiziehen, da der Käufer möglicherweise auch einen Zeugen (seinen Sohn) dabei haben wird.

Mit freundlichen Grüßen

Vasel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.02.2016 | 08:31

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