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Autounfall/fiktive Abrechnung/ einbehaltener Betrag


| 09.05.2007 20:21 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

mir ist vor kurzem jemand in das Auto gefahren. Er hat die Schuld zugegeben bei der Polizei auch sofort bezahlt. Da ich das Auto evtl. verkaufen möchte habe ich ein Gutachten der Dekra machen lassen. Die Schäden aber noch nicht beseitig.
Die Versicherung des Verursachers hat dann, bei der fiktiven Abrechnung, ausser der MWST nochmal (Schaden ohne MWST ca. 2100/Ausgleich ca. 1700) einen Betrag abgezogen. Die Begründung war mündlich : die Kostenvoranschläge sind bei Ersatzteilen auch immer überhöht, man zieht generell bei den ERsatzteilen einiges ab. (War ja aber ein Gutachten und kein Kostenvoranschlag)

Haben die das Recht dazu solange ich nur fiktiv abrechne? Der Schaden mindert doch auch meinen Verkaufswert?
Bei Nachfrage bei einer FAchwerkstatt kam heraus, das die Ersatzteile sogar viel teurer werden als im Gutachten angenommen ist.

Danke und Gruß
09.05.2007 | 21:33

Antwort

von


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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage(n), die ich wie folgt beantworte:

Wegen der von der Rechtsprechung anerkannten Dispositionsfreiheit ist der Geschädigte in der Verwendung der Ersatzleistung frei.

Fiktive Mehrwertsteuer kann jedoch nicht gefordert werden.

Die genannte Argumentation der Versicherung ist im Übrigen für mich nicht nachvollziehbar. Ein Gutachten dient ja gerade dazu, den Schaden von einem Sachverständigen kompetent bewerten zu lassen.

In dem Gutachten sollte der sogenannte "merkantile Minderwert" des Kfz angegeben sein. Dieser bezeichnet nämlich den von Ihnen angesprochenen Minderwert eines Unfallfahrzeuges beim Verkauf.

Sie sollten dem Versicherer eine Frist von 14 Tagen setzen, den Schaden entsprechend dem Gutachten zu regulieren. Unbedingt sollten auch die Kosten für das Gutachten selbst eingefordert werden.

Im Übrigen rate ich dazu schon jetzt einen Rechtsanwalt mit der Unfallregulierung zu beauftragen, damit keine ersatzfähigen Schadensposten übersehen werden.

Ich hoffe, Ihnen eine hilfreiche erste Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Bedarf können Sie gerne die kostenfreie Nachfragefunktion nutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Dipl.-Jur. M. Kohberger
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Rechtsanwalt Michael Kohberger

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