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Autounfall eines Kollegen mit meinem Auto - Ansprüche?

25.08.2013 19:11 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung: Ein durch ein Gefälligkeitsverhältnis entstandener Schaden ist nach Deliktsrecht zu ersetzen.

Ein Freund hat mich am Samstag den 8. Juni 2013 mit meinem Auto an den banhof Gefahren, von dem ich dann mit dem Zug zu einer Party weiter Gefahren bin und mein Kollege mein Auto zu sich nach Hause genommen hat... in der zeit in der ich auf der Party war hat dieser Kollege Alkohol konsumiert jedoch ohne mein wissen. Um ca 3 Uhr Nachts, selbst stark alkoholisier, hätte mich ein anderer Freund von der Party abholen sollen, der hat jedoch geschlafen und war nicht erreichbar. Aus der Not heraus habe ich den kollegen der mein auto hatte kontaktiert und ihm gefragt ob er mich von der Party abholen könne, worauf er nein antwortete. Als ich in meinem Alkohol Rausch ein 2. mal angerufen habe sagte er ja. Auf dem weg dahin passierte ihm ein Unfall bei dem er angeblich auf einen weißen Straßen Pfosten aufgefahren ist, was laut Autohaus lachhaft ist denn er muss bei diesem schadensmaß mindestens mit 20 km/h in einen Betong Pfeiler Gefahren sein. Anfangs war es für mch klar das wir das ohne Gericht klären doch jetzt weigert er sich den Schaden zu übernehmen.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Es handelt sich vorliegend um ein Gefälligkeitsverhältnis, das kein Schuldverhältnis begründet, aus dem ein entstandener Schaden aber vom Schadensverursacher nach dem Deliktsrecht zu ersetzen ist. Nach § 823 Abs. 1 BGB ist derjenige zum Ersatz der entstandenen Schäden verantwortlich, der vorsätzlich oder fahrlässig unter anderem das Eigentum eines anderen verletzt. Ihr Kollege hat ganz offensichtlich den Schaden verursacht. Dann ist er auch zum Ersatz verpflichtet. Eine andere Frage ist, wie weit die Schadensersatzpflicht vorliegend reicht. Sollten Sie von der Alkoholisierung des Kollegen gewusst haben und ihn trotzdem aufgefordert haben, Sie abzuholen, könnte man Ihnen ein Mitverschulden anlasten. Das heißt, ein Teil des Schadens wäre dann von Ihnen selbst zu tragen. Hier wird es auf die Umstände des Einzelfalls ankommen.

Da Ihr Kollege sich weigert, den Schaden zu ersetzen, sollten Sie diesen, falls nicht schon geschehen, unter Fristsetzung zur Zahlung auffordern. Zur Bezifferung des Schadens ist ein Kostenvoranschlag bzw. ein Sachverständigengutachten oder die Reparaturrechnung heranzuziehen. Reagiert Ihr Kollege wieder nicht, bleibt Ihnen nur der Klageweg.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:
Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.

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