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Autotür beschädigt


07.07.2009 23:22 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz



Fallschilderung:

- das Auto (VW Lupo, Bj 98) wurde von der Fahrerin/Halterin mit der Beifahrerseite sehr nah an einer Wand geparkt

- die volljährige Beifahrerin (nicht verwandt oder verschwägert mit der Fahrerin) öffnete die Tür "normal" (also weder besonders langsam, noch mit zu viel Schwung)

- die Tür schlug an der Mauer an und hatte Kratzer an der Kante der Tür

- dies ist ca. 6 Wochen her, danach war die Halterin des Fahrzeugs damit noch auf "Festivals" (u.a. Rock am Ring) auf einem öffentlichen viel besuchten Parkplatz

- jetzt (nach 6 Wochen) will die Halterin die komplette Tür neu lackieren lassen und dies von der ehemaligen Beifahrerin ersetzt haben

- eine Haftpflicht bei der Beifahrerin ist nicht vorhanden

- die Halterin hat einen Kostenvoranschlag (Brutto 825€) bei einer VW Werkstatt (Fahrzeug = 11 Jahre alter VW Lupo) eingeholt und fordert diesen Betrag von der ehemaligen Beifahrerin

------------------------------------------

Fragestellung:

- kann die Halterin immer noch den Schaden geltend machen, nach 6 Wochen?

- muss die Beifahrerin für den gesamten Betrag aufkommen obwohl andere Kratzer nicht durch sie verursacht wurden?

- wie kann eine Aufteilung der Kostentragung sinnvoll vorgenommen werden?

- ist es adäquat und angemessen bei einem 11 Jahre alten Auto eine komplette Lackierung zu fordern?

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Guten Abend!

Vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es spricht nichts dagegen, den Schaden erst nach 6 Wochen geltend zu machen. Es gilt die regelmäßige Verjährungsfrist von 3 Jahren.

Selbstverständlich muss die Beifahrerin nur für die Schäden aufkommen, die von ihr verursacht worden sind. Für andere Kratzer haftet sie hingegen nicht. Die Eigentümerin des Fahrzeugs muss nachweisen, welche Kratzer konkret durch die Beifahrerin verursacht worden sind. Wenn dies nach 6 Wochen nicht mehr möglich ist, weil neue Kratzer hinzugekommen sind und eine Unterscheidung nicht mehr möglich ist, geht dieses Risiko zu Lasten der Eigentümerin.

Eine sinnvolle Kostenteilung kann zum Beispiel dadurch ermöglicht werden, dass ein Kostenvoranschlag darüber eingeholt wird, wie hoch die Kosten nur für die Beseitigung des von der Beifahrerin sicher verursachten Schäden sind. Es gibt mittlerweile preiswerte Reparaturmethoden ("smart repair"), so dass sicher nicht die ganze Tür lackiert werden muss.

Grundsätzlich ist es auch nicht unangemessen, bei einem 11 Jahre alten Auto die ganze Tür zu lackieren. Es ist jedoch nur so zu reparieren, dass der gleiche Zustand wie vor dem Schadensereignis hergestellt ist.

Wenn die Halterin zu nah an der Wand geparkt hat, spricht zudem einiges für ein Mitverschulden, so dass der Schaden ohnehin nur anteilig zu erstatten wäre.

Bei Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der Nachfragefunktion gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Alexander Biernacki
Rechtsanwalt

www.anwalt-naumburg.de


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