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Autoreparatur/Garantie


20.09.2007 01:17 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Abend,

ich möchte folgende Situation schildern:

am 13. März 2006 ließ ich eine Autoreparatur an meinem Mitsubishi Lancer Bj. 94 durchführen. Da mein Wagen Öl verlor, mussten ua. die Zylinderkopfdichtungen ausgetauscht werden, der Wagen neu geplant werden dazu kamen Keilrippenriemen, ein Zahnriemsatz, Montage, Kühlwasserwechsel- insgesamt verlief sich die Reparatur auf Gesamtkosten in Höhe von 855,08€.

Da ich aufgrund meiner Ausbildung im (Luftfahrt-)technischen Bereich sachkundiger wurde, bemerkte ich in letzter Zeit wieder extremen Öl Verlust an meinem Fahrzeug. Dies kam aufgrund einer undichten Zylinderkopfdichtung- was ich mir auch durch mehrere bekannte Sachverständige aus der KFZ- Branche bestätigen ließ. Der Schaden hat extreme Ausmaße- kaum ist das Öl nachgefüllt, fließt es förmlich nach Erhitzen durch den Motor und die damit verbundene Viskosität des Öls aus dem Wagen wieder heraus.

Daraufhin ließ ich mir die Rechnung nochmals Ausdrucken, denn die KFZ Werkstatt versprach eine Garantie und Gewährleistung auf Montage+ eingebaute Teile für 2 Jahre.
Nachdem mir die Mängel nun bekannt geworden waren, setzte ich mich mit der Firma, die die Reparatur durchgeführt hatte in Verbindung und erbat Abhilfe in Form von der Mängelbeseitigung. Es ist für meinen Wagen unmöglich, mit diesen Mängeln durch die HU beim TüV oder DEKRA zu kommen.
Die Werkstatt stellte sich zunächst stur- zunächst hieß es, das es zu prüfen sei, ob es sich überhaupt um die Zylinderkopfdichtung handele (gestern geschehen und durch einen Mitarbeiter der Werkstatt bestätigt) dann gab es nicht genug Personal um die Reparatur durchzuführen (dies wurde aus dem Weg geräumt, da ich aufgrund meiner Ausbildung und der damit verbundenen Abwesenheit in Deutschland nächste Woche das Auto ab Montag benötige). Nun gibt es folgendes Problem: um eine einwandfreie Reparatur zu gewährleisten, muss neben dem Austauschen der Dichtungen auch der Motor des Fahrzeuges neu geplant werden. In der Rechnung, die ich damals erhielt, ist dies nicht Aufgeführt- der KFZ Mechaniker damals erzählte mir dies jedoch und erklärte mir auch explizit, die Garantie, die ich auf alles hätte.
Der KFZ Mechaniker gestern erklärte mir, weil dies nicht in der Rechnung aufgeführt sei, müsste dies im Rahmen der Garantie auch nicht durchgeführt werden und er würde den Mangel beseitigen, allerdings ohne den Wagen neu zu Planen (bedeutet im Endeffekt, daß der Motor unregelmäßig laufen wird nach der Reaparatur). Auch nach einem Anruf beim "Kundenservice" der Reparaturfirma PIT STOP beim Hauptfirmensitz wurde mir eher mein in den AGB´s enthaltener Anspruch auf Garantie wieder abgesprochen als schnelle Abhilfe geleistet... es macht den Anschein, als wolle man sich vor den Mängeln seiner schlecht durchgeführten Reparaturen "drücken".
Folgendermaßen sind wir nun verblieben:
Variante 1: Der Mangel wird behoben ohne den Wagen neu zu planen und ich müsste das Planen selber bezahlen (ca. 150- 200€)
Variante 2: Der Zylinderkopf samt Dichtungen wird bei Pit Stop eingeschickt und untersucht auf Herkunft des Fehlers (es hieß, die Ursache könne auch woanders liegen z.B. bei zu hohen Zyl. Kopf Temperaturen....und damit müsste der gesamte Garantieanspruch überprüft werden....).

Ich habe mich zunächst unter Vorbehalt für Variante 1 entchieden.
Jedoch kommt mir die Gesamte Situation etwas komisch vor.

Meine Fragen deshalb:

Wie schaut unter den geschilderten Aspekten mein Anspruch auf Garantie/ gesetzlicher Gewährleistung aus ?

Wie sollte ich juristisch/mit der Firma korrekt vorgehen um meinen Wagen repariert ohne die Mängel zu erhalten und ohne zusätzlich Geld bezahlen zu müssen (schließlich waren 855€ nicht wenig Geld für eine Autoreparatur)!?
Sollte man die Innung mit einbeziehen ?

Ein Auszug aus den wesentlichen AGB´s der Firma:

"5. Gewährleistung
5.1 Die Gewährleisungsfrist beträgt für alle durchgeführten Arbeiten und montierten Teile 2 Jahre. Bei vom Kunden beigebrachten Teilen gilt diese Gewährleistungsfrist nur für die durchgeführte Montage." (Alle Teile kamen von Pit Stop bei mir)
"5.2 Etwaige Beanstandungen sind in der nächstgelegenen Pit Stop Filliale unter Vorlage der Rechnung geltend zu machen; offensichtlich Mängel innerhalb von 8 Tagen nach Übernahme des Fahrzeuges, für nicht erkennbare Mängel wird Gewähr geleistet, wenn der Mangel innerhalb von 6 Monten bei Pit Stop angemeldet wurde.
5.3 bei ordnungsgemäß angemeldeten Beanstandungen bessert Pit Stop kostenlos nach oder baut ohne Berechnung Ersatz ein. Im letzteren Falle gehen die ersetzten Teile in das Eigentum von Pit Stop über. Bei Katalysatoren und Reifen...(...)"

Mit freundlichen Grüßen
20.09.2007 | 02:41

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Sie müssen die Garantieforderung direkt gegen den Garantiegeber richten, hier also gegen die Werkstatt. Vielleicht könnten Sie die Garantieerklärung kurz mitteilen.

Für eine reine Gewährleistung müssen Sie beweisen, daß die Dichtung bei Einbau fehlerhaft war. Inwieweit dies möglich ist, kann aus der Distanz nicht beantwortet werden. Bitte beachten Sie unbedingt, daß die AGB etc. nur gesetzliche Gewährleistungsrechte repetieren und nichts über die Garantie aussagen.

Bei den beiden Varianten sollten Sie beachten, daß Sie bei Variante 1 zwar die Planung bezahlen müssen, aber bei Variante 2 möglicherweise keinen Dichtungsersatz erhalten.

Vorbehaltlich einer Prüfung der (noch) nicht vorliegenden Garantieerklärung würde ich zu Variante 1 raten, da Sie in dem Fall eine erneuerte Dichtung erhalten.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

Das Zurückhalten relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung radikal verändern. Diese Beurteilung ist lediglich eine erste rechtliche Orientierung.


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