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Autokauf widerrufen

03.09.2020 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Ich habe am 22.08. ein gebrauchtes Auto gekauft mit einem Wert von ca 10.000€.
Abgeholt werden soll das Auto aus finanziellen Gründen erst im Herbst. Es wurde eine Anzahlung in Höhe von 3.000€ geleistet. Es wurde ein Kaufvertrag oder eher wie es drauf steht 'Rechnung' ausgehändigt. Wir haben dazu nichts weiter bekommen keine AGB oder sonstige Informationen wurden nie über irgendwas informiert auch nicht was bei einem Rücktritt passiert. Aufgefallen ist noch das auf dem Kaufvertrag beim Auslieferungsdatum und Restzahlung der 15.10.2019 statt 15.10.2020 steht. D.h. wahrscheinlich wäre der ganze Vertrag nichtig. Aus privaten Gründen möchte ich den Kauf rückgängig machen. Ich war heute beim Händler und habe ihm meinen Widerruf gegeben und wir haben den Vertrag aufgelöst. Er verlangt jetzt 10% Schadenersatz und hat mir nur 2.030€ statt meiner 3.000€ Anzahlung zurück gegeben. Ist das rechtens? Kann ich dagegen angehen?

Liebe Grüße

03.09.2020 | 16:20

Antwort

von


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33609 Bielefeld
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Guten Tag,
ich gehe davon aus, dass Sie den Kaufvertrag im Autohaus unterschrieben haben. Dann besteht kein Widerrufsrecht, und fehlende Belehrung darüber ist unbeachtlich.
Auch AGB braucht ein solcher Vertrag nicht zwingend.
Das unrichtige Datum ist erkennbar ein Schreibfehler und lässt den Vertrag keineswegs nichtig werden.

Damit war die Situation gegeben, dass Sie an den Vertrag gebunden waren, und dass der Händler Sie grundsätzlich überhaupt nicht, und wenn, dann nur bei Verabredung bestimmter Bedingungen aus dem Vertrag entlassen musste.

Wenn eine der Bedingung die 10 %ige Abstandssumme war, und Sie das akzeptiert haben, sind Sie daran gebunden.

Im übrigen kommt es auf den Wortlaut der Aufhebungsvereinbarung an.

Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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