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Autokauf von Privatperson, kaputter Katalysator


17.10.2006 22:29 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo, habe am Samstag 10.10 einen Wagen Baujahr 1995 gekauft.Kaufvertrag wurde am selben Tag unterschrieben. Schriftform d.h. normaler ADAC Kaufvertrag mit handschriftlicher Sondervereinbarung die lautet: Geräusche im Motorraum. Das Fahrzeug wird unter Vorbehalt gekauft. Bedingung technisch einwandfrei. Der Verkäufer ist verpflichtet nachzuweisen, das das Fahrzeug einwandfrei ist und muß dies bis zum 14.10 tun. Sollte ein Schaden vorliegen kann der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten.

Der Verkäufer hat das Fahrzeug in eine Werkstatt gefahren, und eine Wasserpumpe erneuern lassen. Die Werkstatt hat auf der Rechnung bestätigt, "An ihrem Fahrzeug wurden keine weiteren technischen Mängel festgestellt. Diese Bestätigung wurde von mir bei der Übergabe des Fahrzeuges am Samstag 14.10 akzeptiert, d.h.auf Kopie vom Verkäufer als Nachweis akzeptiert.

Bei der Überführung wurden jedoch Geräusche festgestellt (100KM Strecke). Daheim angekommen wurde der Verkäufer sofort über die Geräusche informiert und vereinbart das der Wagen nach dem WE am ort des Käufers nochmals von einer Werkstatt überprüft wird.

Montags 16.10 wurde festgestellt das Katalysator defekt ist und Bremsleitungen stark verrostet sind.

Frage 1) Ist ein Kaufvertrag zustandegekommen? Wenn ja, kann ich vom Kaufvertrag zurücktreten, falls ja, ist meine rechtliche Position stark und was habe ich zu tun.

Frage 2)Muß der Verkäufer auf Grund des Vertrages, Mängel am Fahrzeug auf seine Kosten beheben. d.h ist der Vertrag stark genug das ich das durchsetzen kann.

Frage 3)Muß ich weitere Schritte zur Beweissicherung tun, z.B. Tüvgutachten.

Ich wünsche eine praxisnahe Antwort, die mir ermöglicht einzuschätzen wie stark meine rechtlich Position ist, d.h ob ein Rechtsfall sicher gwonnen werden kann.

Bei guter Antwort wird Honorar deutlich erhöht.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

die nachträgliche Erhöhung des Einsatzes ist leider nicht möglich. Unter Berücksichtigung des bisher angebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zu 1) Ja, ein Kaufvertrag ist zustandegekommen. Sie haben sich in der schriftlichen Zusatzvereinbarung jedoch wirksam ein Rücktrittsrecht vorbehalten, auf welches Sie sich in jedem Fall berufen können, wenn das gekaufte Fahrzeug nicht "technisch einwandfrei" ist.

Zu 2) Es kommt hier darauf an, ob unabhängig von dem oben angesprochenen Rücktrittsrecht die Gewährleistung für Mängel in dem Vertrag ausgeschlossen wurde oder nicht. Beim Kauf von Privat ist das möglich. Selbst wenn Gewährleistungsansprüche nicht ausgeschlossen wurden, muß der Verkäufer für Verschleißteile in der Regel nicht einstehen.

Zu 3) In jedem Fall müssen Sie im Fall einer gerichtlichen Auseinandersetzung das Vorliegen der Mängel, aus denen Sie Ihre Ansprüche herleiten, beweisen. Dazu ist es in jedem Fall sinnvoll, ein Gutachten eines KFZ-Sachverständigen einzuholen.

Sollte weiterer Klärungsbedarf bestehen, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion.

Mit freundlichem Gruß


Wundke
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 17.10.2006 | 23:33

1 Frage, ist ein defekter Katalysater ein "nicht technisch einwandfreier Zustand" bzw. entspricht ein defekter Katalysator einem Schaden.

2 Frage, wenn ich Sie mit dem vorliegenden Fall betreuen würde,mit der Zielsetzung vom Kaufvertrag zurückzutreten, könnten Sie mir zusichern, daß wir den Fall gewinnen würden. Bitte um Erfolgseinschätzung in Prozentangabe.

3)Wenn ein Sachverständiger mir bestätigt, das der Kat kaputt ist, liegt dann ein ausreichender mangel vor, um vom Kaufvertrag zurückzutreten.

4)Wenn wir erfolgreich vor Gericht den Rücktritt vom Kaufvertrag einklagen würden, müßte der Verkäufer dann alle angefallenen Kosten tragen?

5) Letzte Frage,wie kann ich Sie erreichen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 18.10.2006 | 09:11

Vielen Dank für Ihre Nachfrage.

Ein defekter Katalysator oder defekte Bremsleitungen stellen zweifelsfrei Mängel dar. Die Rücktrittsklausel im Kaufvertrag halte ich ebenfalls für wirksam.

Ohne Einsichtnahme in alle vorhanden Unterlagen ist mir jedoch eine endgültige Einschätzung der Sach- und Rechtslage nicht möglich. Diese würde eine Mandatierung meiner Kanzlei erforderlich machen und weiter Kosten verursachen. Ich bin gern bereit, die Erfolgsaussichten zu prüfen und das weitere Vorgehen mit Ihnen abzusprechen. Ich würde Ihnen unter keinen Umständen zur Klageerhebung raten, wenn keine Aussicht besteht, den Prozeß zu gewinnen. Sie erreichen mich unter den Kontaktdaten in der Kopfzeile, insbesondere der Telefonnummer: 035753/5914.

Sollten Sie Ihren Anspruch auf Rücktritt vom Kaufvertrag erfolgreich gerichtlich durchsetzen können, ist der Verkäufer selbstvertsändlich auch verpflichtet, alle bisher bei Ihnen angefallenen Kosten einschließlich der meines Tätigwerdens zu tragen.

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