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Autokauf und Elternunterhalt

| 11.05.2009 01:17 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jeremias Mameghani


Hallo,

mein Einkommen übersteigt den gesetzlich festgelegten Selbstbehalt von 1400 € monatlich deutlich, ich verdiene ungefähr 2200 € pro Monat.

Nun stehe ich kurz davor, mir ein halbwegs neues Auto zu kaufen und mein Altes in Zahlung zu geben. Für den neuen Wagen müsste netto wohl einen Kredit in Höhe von 10.000 € aufnehmen, welchen ich dann mit einer monatlichen Rate von rund 320 € pro Monat für die nächsten 36 Monate zurückzahlen möchte.

Der Punkt ist, dass in Mitten meiner Überlegungen mal wieder ein Brife vom Sozialamt einegtroffen ist, welcher Auskunft über meine Einnahmen und Schulden verlangt.

Wenn ich nun Schulden mache, weil ich mir endlich auch mal wieder ein Auto kaufen möchte, sieht das unter Umständen so aus, als ob ich ABSICHTLICH und nur in Reaktion auf die Anfrage des Sozialamts Schulden mache.

Daher meine Fragen:

1. Darf ich mir ein Auto gönnen?

2. Ist eine Anfrage des Sozialamtes ein Grund, sich für einen jüngeren Wagen nicht mehr verschulden zu dürfen (es wäre mein erstes halbwegs neues Auto, Studium ist noch nicht solange her)

3. Wie kann die Kreditannuität mit dem Selbstbehalt verrechnet werden? (Volle Verrechnung, nur Zinsen, nur Tilgung, etc...)

4. Falls ich im Laufe der Zeit aus meiner Wohngemeinschaft in eine eigene Wohnung ziehen möchte und mit einer höheren Miete als 450 Euro rechnen muss wohne im Großraum Frankfurt a.M.), kann ich dies dann jederzeit geltend machen, also kann ich laufend eine Aktualisierung meiner persönlichen Lebensumstände erfolgreich geltend machen?

Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich bedanke mich für die eingestellten Fragen, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

Aus Ihrer Frage geht leider nicht hervor, aus welchem Grunde Sie mit dem Sozialamt in Kontakt stehen. Dies könnte für Ihre Frage unter Umständen von Bedeutung sein. Grundsätzlich gilt, dass Sie das Recht haben, sich einen neuen - gebrauchten - PKW anzuschaffen, sofern dies notwendig und wirtschaftlich verhältnismäßig ist. Den aufzunehmenden Kredit sollten Sie als monatliche Belastung geltend machen und von Ihrem Einkommen von 2.200 € in Abzug bringen, so dass eine neue Berechnung bzw. Vereinbarung zu treffen wäre. Gleiches dürfte auch für eine neue Wohnung gelten, wobei mir der Hintergrund wie o.g. nicht bekannt ist. Allerdings könnte auch hier auf die Notwendigkeit eines Umzugs abgestellt werden. Ist dieser nicht notwendig bzw. die neue Wohnung unwirtschaftlich, so können Sie dies ggf. nicht ggü. dem Sozialamt geltend machen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Bitte nutzen Sie ggf. die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021

Ergänzung vom Anwalt 11.05.2009 | 09:45

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich habe Ihrer Fragestellung erst jetzt entnehmen können, dass es sich um Elternunterhalt handelt. Ich möchte meine Antwort dementsprechend ergänzen. Kinder müssen Ihren Eltern nur in Maßen Unterhalt gewähren. Ich sehe es dementsprechend als unproblematisch an, wenn Sie sich einen PKW zulegen. Auch ein Umzug dürfte keine Probleme darstellen, sofern die Kosten für die neue Wohnung weiterhin angemessen sind.

Mit freundlichen Grüßen

RA J.Mameghani

Bewertung des Fragestellers 13.05.2009 | 09:33

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"Erst falsch beantwortet, und danach mit 2 Hauptsätzen.
Dazu noch unpräzise und ohne Verweis auf möglicherweise vorhandene Urteile.
Note: 5-"
Stellungnahme vom Anwalt:
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