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Autokauf (priv.) im benachbartem Eu-Land

| 11.02.2015 06:33 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von


Zusammenfassung:

innergemeinschaftlicher Erwerb eines Neufahrzeuges durch Privatpersonen, § 1b UStG

Sehr geehrte Frau/Herr Rechtsanwältin,

wir beabsichtigen als Privatpersonen ein Auto bei einem Autohaus in Polen zu kaufen.Das Fahrzeug dürfte nach den Kriterien des UStG nicht mehr als Neufahrzeug gelten.

Es wurde im Mai 2014 erstmals zugelassen und ca. 3000 Km gefahren. Es handelt sich dabei um ein Vorführfahrzeug eines Autohauses und soll nun veräußert werden.

Das Autohaus bietet uns den Wagen zum Nettopreis an und dieses soll in Deutschland zugelassen werden.

Mir ist nicht gänzlich klar, welche Steuer ggf. noch bei der Einfuhr in Deutschland bezahlt werden muss.

Laut dem UStG muss beim Erwerb keine Umsatzsteuer mehr bezahlt werden, da das Kfz. nicht mehr als neu bezeichnet wird.

Gibt es ggf. noch weitere, anfallende Steuern?

Um eine klärende Antwort wäre ich ihnen verbunden.

MfG



12.02.2015 | 09:16

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Ihr Fahrzeug nicht mehr als 6.000 Km zurückgelegt hat, gilt es nach § 1b UStG: Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge als Neuwagen.

Dies hat zur Folge, dass Sie obwohl Sie eine Privatperson sind, einen sog. innergemeinschaftlichen Erwerb in Deutschland zu versteuern haben.
Das heißt konkret, dass zzgl. zum Nettopreis für Sie in Deutschland noch einmal 19% USt fällig werden, die Sie an das FA abführen müssen. Dazu müssen Sie in Deutschland eine USt-VA abgeben.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen. Bitte vergessen Sie nicht die Bewertung vorzunehmen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Falk-Christian Barzik, Diplom-Finanzwirt (FH)

Rückfrage vom Fragesteller 13.02.2015 | 21:05

Sehr geehrter Herr Barzik,

vielen Dank für ihre verständliche Antwort. Demnach bedeutet dies im Umkehrschluß, dass ein Fahrzeug mit mehr als 6000 Km Fahrleistung das älter als Monate ist, nicht mehr zu versteuern ist?

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 14.02.2015 | 07:37

Nein. Sofern es sich um kein neues Fahrzeug im Sinne des § 1b UStG: Innergemeinschaftlicher Erwerb neuer Fahrzeuge handeln würde, wäre dieses Fahrzeug ganz normal als lokale Lieferung in Polen mit polnischer USt zu versteuern. Diese würde vom Autohaus auf die Rechnung drauf zu schlagen sein (23%).
Jedoch müßten Sie im Gegenzug keinen innergemeinschaftlichen Erwerb in Deutschland mehr versteuern.

Bewertung des Fragestellers 16.02.2015 | 18:19

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 16.02.2015
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