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Autokauf ohne Arbeit oder Einkommen

| 24.04.2017 20:14 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


Hallo,


Ich hab mir im Sommer ein Fahrzeug Finanzieren lassen ohne gehaltsabrechnungen oder sonstiges abzugeben auch meine Schufa sollte irgendwo bei 0 sein da ich noch nie vorher gearbeitet hab, der Wagen kostet knapp 30000,-. Ich nahm den Wagen für einen Freund auf mein Namen er versprach mir dass es zur Übernahme kommt nach einpaar Monaten weil er das Auto ja wollte dann aber auf einmal doch nicht. Ich dachte zum Zeitpunkt das ich ihm vertrauen kann uns er mir den Wagen auf ihn umschreibt ich wusste zwar selbst nicht wieso aber ich hab's auch nicht hinterfragt :/ den Kaufvertrag für das Auto konnte ich bisher auch nicht lesen da er ihn noch hat und mir war nicht bewusst dass da eventuell strafrechtlich gegen mich vorgegangen werden kann wenn ich das mache ich dachte sowieso es wird abgelehnt wegen keine Arbeit und der Schufa

Meine Frage ist:

Die Bank möchte gehaltsabrechnungen sehen ( 8 Monate später ) andernfalls drohen sie mir mit Vertraglichen Konsequenzen

Und kann die Bank mir den Wagen einfach so wieder wegnehmen und die Restsumme in Rechnung stellen ? Also die die nach Abzug des wertes bleibt

Was können diese vertraglichen Konsequenzen bedeuten was kommt jetzt auf mich zu und hab ich mich strafbar gemacht als ich den wagen genommen hab ? ( Ich hab kein Führerschein ) wenn ja womit und hat die Bank da irgendwie eine Mitschuld weil die einem 18 jährigen ohne Gehalt und mit ner 0 Schufa ein 30,000,- Auto gegeben hat bzw Genehmigt hat? Wie sieht die Rechtslage aus ich finde einfach die passenden § nicht die Urkundenfälschung ist nicht erfüllt da nichts schriftlich gemacht wurde. Mündlich aber gab ich an bei da und da zu arbeiten und 1900 brutto im Monat zu bekommen fällt das bereits in den 263 StGB ?

Verzeihen sie bitte dass ich nur 25,- legen kann aber mehr geht echt nicht da ich mir schon so was nur schwer leisten kann, das Auto wird von den bezahlt und gefahren für den ich des genommen hab.

Danke

24.04.2017 | 21:48

Antwort

von


(3248)
Schwarzer Bär 4
30449 Hannover
Tel: 0511 1322 1696
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Sehr geehrter Fragesteller,

der Betrugstatbestand wäre nur dann erfüllt, wenn Sie eine Täuschung veranlasst hätten. hierzu gehört auch, wenn Sie damals wahrheitswidrig angegeben hatten, dass Sie eine Arbeitsstelle mit einer entsprechenden Höhe eines Gehaltes besitzen, auch wenn dies vielleicht nicht schriftlich fixiert gewesen sein sollte. Hierzu sollten Sie sich noch einmal den Kaufvetrag aushändigen lassen, um zu prüfen, ob hier etwas mit der Arbeitsstelle vermerkt war.
In diesem Fall könnte die Bank den Vertrag anfechten und die Restsumme zurückverlangen.
Dem Vorwurf des Betruges könnten Sie nur dadurch entgegnen, dass Sie keine Absicht an einem Vermögenschaden hatten und müssten Ihren Freund als Zeugen benennen, dass dieser ernsthaft vorhatte, das Fahrzeug zu übernehmen und Sie auch darauf vertrauen konnten und dieser nicht selbst mittellos war.

Der Bank sollten Sie aber möglichst schon jetzt die Sache erläutern, um eine Einigung ohne Staatsanwaltschaft zu ermöglichen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da unsere Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 26.04.2017 | 02:31

Hallo Herr Hoffmeyer,

und wie sähe die Situation aus wenn nichts von der Arbeitsstelle im Kaufvertrag vermerkt ist stattdessen dafür etwas im System der Bank ? Und hat die Bank nicht so was wie eine sorgfaltspflicht bei einer Kreditvergabe? Immerhin hatte ich zum Zeitpunkt der Finanzierung eine 0 Schufa, keinen Führerschein und darüber hinaus war ich erst 18, steht die Bank hier im besseren Licht als ich ? Also wenn das rauskommt?

Nehmen wir mal an ich melde der Bank die Situation und sie reagiert prompt mit der Meldung das dass Fahrzeug sichergestellt werden soll, dann bleibe ich doch auf den Kosten sitzten oder? Also was die restsumme etc angeht und der Freund für den ich den Wagen genommen hab wäre der der am besten hier wieder rauskommt oder? Kann ich dagegen Zivilrechtlich vorgehen oder ist das mehr oder weniger unmöglich ?

Hier wäre aber sonst kein weiter Straftatbestand erfüllt außer der §263 oder? Könnte man im Grunde auch sagen dass ich diesen wenn schon ohne Vorsatz begangen habe? Ich wusste nicht das das Strafbar ist zum Zeitpunkt und einen Schaden der Bank wollte ich auch um jeden Preis verhindern in dem ich regelmäßig das Geld holte und es der Bank gab also es gibt keine rate bisher die sie nicht bekommen haben sozusagen.

Was würde es mich Kosten sie damit zu beauftragen mir zu helfen? Ich hab nicht unbedingt viel Ahnung von Anwälten da ich vorher nie straffällig geworden war und auch noch nie in so eine Situation kam.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 26.04.2017 | 07:19

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn über das Vorhandensein einer Arbeitsstelle nichts im Kaufvertrag vermerkt ist, sondern lediglich im System der Bank, dann spricht schon viel dafür, dass dies nicht unbedingt thematisiert ist. Die Bank trifft in diesem Fall ein erhöhtes Mitverschulden und kann als Verstoß gegen die Sorgfaltsflicht bei der Kreditvergabe gewertet werden.

Solange allerdings die weiteren Raten gezahlt werden, ist auch zivilrechtlich insofern eine Abwehr möglich. Insbesondere durften sie damals darauf vertrauen, dass ihr Freund das Fahrzeug so dann auch übernehmen würde.

Für die außergerichtliche Gesamtvertretung im Hinblick auf Zivilrecht und Strafrecht sind gesetzliche Gebühren in Höhe von 458 Euro als Pauschale vorgesehen. Dies beinhaltet auch die gesamte Korrespondenz mit der Bank zwecks Vermeidung eines Strafverfahrens und Rückabwicklung des Kaufvertrages.

Wenn Sie noch weitere Fragen haben oder rechtliche Hilfe brauchen sollten, sprechen Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber gerne weitere kostenlose Nachfragen beantworte und sich unsere Kanzlei auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Über eine ggf. positive Bewertung würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 26.04.2017 | 19:42

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