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Autokauf: nach Reparatur Wiederholung der Störung, wer haftet?

| 19.09.2016 17:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


19:19

Zusammenfassung:

Fragen zur Gewährleistung Gebrauchtwagenkauf

im April 2015 kaufte ich einen gebrauchten Golf 5 bei einem Händler in Bochum.
Im August 15 leuchtete erstmals das Motorzeichen auf. Die Auslesung meiner Werkstatt ergab: Lambdasonde/Sensor defekt.
Ich fuhr nach Bochum und dort wechselte der Händler die Batterie. Das Motorzeichen verschwand. Dennoch zeigte sich immer wieder das Motorzeichen. Ich informierte ihn immer wieder, auch schriftlich. Der Händler empfahl, dass ich den Schaden in Köln beheben lasse. Das war aber mir und auch der Werkstatt zu kritisch, da ich kein Geld von dem Händler zur Reparatur bekam und sich der Schaden auf 500,00€ belaufen sollte, nach Auskunft der Werkstatt in Köln.
Nach Absprache fuhr ich auch direkt zur Werkstatt nach Essen, mit der der Händler zusammen arbeitet. Dort wurde angeb. kein Fehler gefunden, da die Motorleuchte aktuell nicht aufleuchtet.
Im Februar 2016 brachte ich dann den Wagen nach Bochum, da das Motorzeichen seit einigen Tagen nicht mehr ausging. Hier wurde der Schaden angeblich behoben, während meiner Urlaubszeit. Leider habe ich keine Unterlagen erhalten, dass der Schaden reguliert wurde.
Seit Anfang Sept. 2016 leuchtet die Motorleuchte wieder und meine Werkstatt ist überfragt, ob der Schaden wirklich reguliert oder ob es sich um einen Wiederholungsfall handelt? Die Werkstatt traut sich deshalb nicht daran und sagt, dass ich auf die Teile ja Garantie hätte, obwohl die Händlergarantie bereits im April 2016 abgelaufen ist.
Es ist mir seit Freitag nicht möglich, den Händler telefonisch zu erreichen: eine Handynummer ist nicht mehr erreichbar und auf der anderen meldet sich ein anderer Teilnehmer, der angebl. die Handynummer vor 14 Tagen erhalten hat. Auch auf Festnetz keine Möglichkeit. Ich weiß nicht, ob der Händler sich verleugnen läßt?
Meine Frage: Habe ich ohne Belege des Händlers, dass der Schaden im Februar 16 reguliert worden ist, überhaupt Möglichkeiten, ihn haftbar zu machen? Die Händlergarantie ist ja bereits im April 16 abgelaufen. Habe ich Garantieanspruch auf die im Februar angebl. ausgetauschtenden Autoteile?
( Der Vorbesitzer sagt, dass er diese Störungen nicht hatte )Habe nur die mündliche Aussage des Händlers und eine sms von mir, "dass ich nach Bochum komme".
Lohnt es sich für mich einen Anwalt einzuschalten, der den Händler verpflichtet, die Autoteile erneut auszuwechseln? Gibt es für mich einen Garantieanspruch, obwohl ich keine Belege über die angeb. Regulierung habe?
Ich hoffe, mich verständlich ausgedrückt zu haben und danke Ihnen

19.09.2016 | 17:57

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Aufgrund dessen, dass der Fehler im Februar, also vor Ablauf der Frist, angezeigt wurde nicht ordnungsgemäß beseitigt wurde, haben Sie theoretisch noch Anspruch auf Gewährleistung und Mangelbeseitigung. Jedoch erklären Sie, keinerlei Nachweise für die Mängelanzeige bzw. erfolglose Reparatur zu haben, somit wird es schwierig den Nachweis zu erbringen, wenn die Gegenseite es bestreitet.

Gegebenenfalls sollte zunächst eine schriftliche Aufforderung und Fristsetzung erfolgen unter Bezugnahme auf den Vorgang im Februar und je nachdem wie die Antwort ausfällt, entscheiden ob ein gerichtliches Klageverfahren Sinn macht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Erbrecht
Betriebswirt (HWK)





Rückfrage vom Fragesteller 19.09.2016 | 19:06

Liebe Frau Sperling,
ich habe mich vll nicht ganz deutlich ausgedrückt, ich habe die Mängelliste (Auslesung der Werkstatt) dem Händler vorgelegt und am 25.2.16 per sms informiert, dass das Motorzeichen wieder aufleuchtet und ich nach Bochum zur Nachbesserung komme, nur der Beleg der Reparatur fehlt. Ich weiß nicht, ob das einen Unterschied macht?
Danke und herzliche Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.09.2016 | 19:19

Nein, wenn Sie den Mangel frsitgerecht angezeigt haben und er diesen nicht beseitigt hat, dann ist es unbeachtlich dass keine Belege da sind. Dies spricht eher für Sie.

Daher sind die Erfolgsaussichten recht gut. Ist letztendlich nur die Frage, ob der Gegner solvent genug ist um eine eintsprechend titulierte Forderung durchzusetzen.

Bewertung des Fragestellers 19.09.2016 | 19:21

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