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Autokauf: felgen nicht eingetragen. Nach 8 Monaten erst aufgefallen. Wandel möglich?

09.01.2013 12:01 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Hallo,

ich habe vor 8 Monaten einen PKW mit besonderen Felgen von einem Privatmann gekauft. Die Felgen waren nicht als Sonderzubehör im Kaufvertrag aufgeführt. Ich bin davon ausgegangen, dass die Felgen / Rad Kombination im KFZ Schein eingetragen ist. Das Auto muss nun zum TüV. Die TüV Abnahme wird verweigert, weil die Felgen / Refeinkombination nicht zulässig ist.

Die Felge passt zwar auf das Auto aber eben nicht mit den montierten Reifen. Die passenden Reifen würden aber Umbauarbeiten am Fahrzeug notwendig machen (Ziehen / Börteln), die ich nicht machen möchte.

Kann ich den Vertrag nach 8 Monaten wandeln oder Schadenersatz verlangen. Das Auto war im Internet (Autoscout) mit den gekauften Felgen angeboten.

MfG

09.01.2013 | 13:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

bei einem Privatverkauf kommt es darauf an, ob dieser Gewährleistungsrechte ausgeschlossen hatte.
Wenn nicht, hat er ebenfalls eine Gewährleistungspflicht von 2 Jahren zu geben.

Wenn dies aber der Fall gewesen sein sollte, muss diesem Arglist nach § 444 BGB nachzuweisen sein.

Er musste beim Verkauf also gewusst haben, dass die Reifen nicht in dieser Form zugelassen sind.
Dies lässt sich damit beweisen, wenn er derjenige gewesen ist, der die Reifen selbst aufgetan hat, da davon auszugehen ist, dass er sich informiert hat.

In diesem Fall und im Falle eines normalen Verkaufs ohne Gewährleistungsauschluss müssten Sie ihm zunächst ebenfalls eine Frist zur Nachbesserung setzen. Wenn diese sodann erfolglos abläuft, können Sie entweder den Kaufpreis mindern oder Schadensersatz verlangen in Höhe was es kosten würde, dass das Fahrzeug eine gleichwertige ordnungsgemäße Bereifung erhält.


ANTWORT VON

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