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Autokauf-fehler bei kalkulation

26.02.2021 20:06 |
Preis: 65,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe vor kurzem einen neuen Nissan Leaf gekauft und beim gleichen Händler meinen VW Golf eingetauscht.

Der Golf hatte einen Finanzierungssaldo, der dem Händler über das Schreiben der VW-Bank bekannt war. Der Nissan-Händler zahlte den Golf nicht aus und die VW-Golf-Finanzierungszahlung lief weiter zusammen mit einem Servicevertrag für den VS Golf und die neue Nissan-Finanzierungszahlung begann ebenfalls. Ich wandte mich an den Händler und nach 2 Monaten erklärte der Händler, dass er einen Fehler in der Berechnung gemacht hatte und dass er die Differenz zwischen dem Saldo des Golfs und dem vereinbarten Verkaufspreis an den Händler hätte abziehen müssen.

Der Händler hat mir ein neues Angebot geschickt, in dem der Finanzierungsprozentsatz .99% statt ursprünglich ,49% beträgt, mit dem Hinweis, dass er alles neu machen muss und dass die an die Nissan Bank geleistete Zahlung zurückerstattet würde.

Welche Rechte habe ich?

- da der Fehler eindeutig beim Händler liegt.
- Der neue Finanzierungssatz ist nicht so gut wie der erste und eine andere Bank.
- Ich habe dem Händler gesagt, dass er einen Preisnachlass auf den Kaufpreis anbieten muss, um den Fehler auszugleichen, den er gemacht hat, das neue Angebot spiegelt dies überhaupt nicht wider.
- Die Zahlungen an die VW-Bank werden nicht erwähnt, da diese dann auch über den Händler erstattet werden sollten.

26.02.2021 | 21:02

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal müssen hier alle Verträge differenziert betrachtet werden und es müsste geschaut werden, was nun neu genau vereinbart werden sollte bzw. was Ihnen eigentlich angeboten wurde.

Ursprünglich hatten Sie ja einen Finanzierungskredit und ich verstehe dies so, dass alles mit der Inzahlunggabe des alten Golfs zusammengefasst werden sollte und nur ein Kreditvertrag bestehen sollte.

Hier wäre dann auch relevant, was genau Sie dann unterzeichnet haben.

Grundsätzlich kann ich Ihnen aber schon einmal sagen, dass ein Kalkulationsirrtum des Händlers unbeachtlich ist, soweit der Händler mit seiner Erklärung, es müsse alles neu gemacht werden, hier eine Anfechtungserklärung abgegeben hat.

Insofern bin ich der Meinung, dass Sie am Vertrag festhalten können.

Wenn der Händler befugt war, für Sie Willenserklärungen abzugeben, sollten Sie diese Befugnis unverzüglich zurücknehmen und auch keine weiteren Verträge unterzeichnen.

Erklären Sie nachweislich, dass Sie an dem jetzigen Ergebnis festhalten.

Anderenfalls vereinbaren Sie nur dann etwas anderes, wenn der Händler Ihnen zusagt, dass er den Fehler ausgleicht.

Da der Fall kompliziert klingt, biete ich an, dass Sie hier den Sachverhalt ggf. noch ergänzen und nachfragen.

Problematisch sind nämlich die Finanzierungsverträge.

Die Banken werden sich u.U. nicht von den Verträgen lösen lassen.

Hier muss also genau hingeschaut werden, was genau der Händler Ihnen anbietet und ob hier die Banken überhaupt mitziehen.

Aber im Grunde haben Sie Recht, der Fehler liegt beim Händler und grundsätzlich können Sie ihn an seiner Vereinbarung festhalten und Erfüllung derselben verlangen.

Mit freundlichen Grüßen
Andreas Wilke

Rechtsanwalt


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