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Autokauf - Vertrag

| 07.07.2020 07:07 |
Preis: 48,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


09:59
Sehr geehrte Damen und Herren,

Wir haben am 21.10.2019 in einem Krefelder Autohaus einen Seat Ateca FR bestellt.

Am 06.11.2019 erhielten wir von der Seat Bank die Zusage und einen Finanzierungsvertrag.

Das Auto sollte im Juli 2020 geliefert werden.

Am 18.06.2020 waren wir im Autohaus und sahen das gleiche Auto in der Ausstellung, dass wir bestellt hatten, aber mit noch mehr Extras und zu einem niedrigeren Preis. Sonderaktion von Seat.

Am 22.06.2020 wurde dann im Autohaus ein Leasingvertrag für das Auto aus der Ausstellung unterschrieben, mit der Zusage, dass der Wagen noch im Juni zugelassen werden müsste.

Der Vertrag des von uns bestellten Autos vom 21.10.2019 würde dann hinfällig.

Am 23.06.2020 rief das Autohaus an und sagte, wir können das Auto aus der Ausstellung von gestern nicht haben, da es schon verkauft wäre.

Können wir jetzt auf den zuletzt abgeschlossenen Vertrag bestehen oder müssen wir auf das bestellte Auto vom 21.10.2019 warten?
07.07.2020 | 07:41

Antwort

von


(335)
Tannenweg 17
72654 Neckartenzlingen
Tel: 07127/349-1208
Web: http://www.rechtsanwalt-kromer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Entscheidende Frage ist, ob am 22. Juni 2020 ein wirksamer Vertrag für das Auto aus der Ausstellung zustande kam. Ein Vertrag kommt stets durch 2 übereinstimmende Willenserklärungen, Angebot und Annahme §§ 145 ff zustande.

Nach ihren Schilderungen haben sie durch ihre Unterschrift unter die Leasingvertrag jedenfalls eine rechtsverbindliche Willenserklärung abgegeben.

Die Frage ist jedoch, ob auch bereits durch das Autohaus bzw. den gegebenenfalls dahinter stehenden Leasinggeber die rechtsverbindliche Annahme dieses Leasingvertrages erklärt wurde. Praktisch gesehen ist dies die Frage, ob der Leasingvertrag auch vom Autohaus unterschrieben wurde. Theoretisch wären auch mündliche Zusicherung des Verkäufers ausreichend, allerdings stellt sich insoweit die Frage, wie dies zu beweisen wäre.

Würde es an einem rechtsverbindlichen Leasingvertrag fehlen, dann hätten sie auch keinen Anspruch auf das Autohaus der Ausstellung.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Johannes Kromer

Rückfrage vom Fragesteller 07.07.2020 | 08:56

Sehr geehrte Damen und Herren,

nach der beiderseitigen Unterschrift des Leasing Vertrages, wurde mein Personalausweis im Autohaus behalten und das Kennzeichen per Internet festgelegt für die Anmeldung des Autos, die noch in der gleichen Woche durchgeführt werden sollte.

Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 07.07.2020 | 09:59

vielen Dank für die weiteren Informationen. Damit liegt nach ihren Schilderungen ein wirksamer Leasingvertrag vor. Sie haben damit Anspruch auf das entsprechende Fahrzeug zum vereinbarten Preis. Wenn das Autohaus den Vertrag nicht erfüllt, machte sich schadensersatzpflichtig. Dies könnte zum Beispiel der Differenzpreis zu einem vergleichbar ausgestatteten Fahrzeug sein.

Bewertung des Fragestellers 09.07.2020 | 13:19

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