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Autokauf Unfallschaden nicht so angegeben


13.09.2017 14:16 |
Preis: 25,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich habe am 10.10.14 ein Auto gekauft bei einem Autohaus am Ort.
Jetzt wollte ich es weiterverkaufen.
Stellt sich aber heraus das es ein Unfallschaden hat! vom Januar 14.
Beim der Rechtverbinlichdlichen Bestellung wurde nichts !!!! vermerkt,
Auf der Rechnung später ist ein vermerk
reparierter schaden.

Auf meine nachfrage damals wurde gesagt die Seite wurde etwas ausgebessert.
Da ich seit 15Jahre meine Autos da kaufe hat mir das gereicht .

wie sich nun rausstellt wurde für 4.000euro ein unfallschaden beseitigt

Hätte mir expliziet auf einen Unfallschaden hingewiesen werden müssen oder habe ich einfach Pech wegen dem satz reparierter Schaden ?

Wäre für eine Info sehr dankbar.

MFG


13.09.2017 | 14:49

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Wenn es eine Beschaffenheitsvereinbarung gem. § 434 BGB gibt in der von einem Unfallschaden keine Rede ist, handelt es sich um einen Mangel. Der Verkäufer hätte sie zudem über den Unfallschaden aufklären müssen. Haben sie zudem konkret nachgefragt hätte er sie in jedem Fall aufklären müssen. Eine unklare Beschreibung auf einer Rechnung reicht nicht. Sie haben somit ein Recht auf Nacherfüllung gem. § 439 BGB. Da eine Nacherfüllung in diesem Fall jedoch unmöglich ist können sie gem. §§ 346, 437 Nr. 2, 323, 326 BGB vom Vertrag zurücktreten.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Hellmich


Nachfrage vom Fragesteller 13.09.2017 | 19:54

Vielen Dank Herr hellmich . Habe das autohaus heute gleich damit konfrontiert . Darauf hin wurde mir die verbindliche bestellung in anderer Version präsentiert . Da steht plötzlich handschriftlich was drauf von einem reparierten schaden. Das steht auf meiner Ausführung nicht ! Ich glaube hier hilft wohl nur eine anzeige.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 14.09.2017 | 09:52

Eine Strafanzeige/Strafantrag wegen Betrug gem. § 263 StGB zeigt, dass sie es ernst meinen. Ob eine Verurteilung herauskommt hängt davon ab, ob man Vorsatz annehmen kann. Sie sollten hier aber keine zu großen Hoffnungen haben. Zivilrechtlich besteht ein Anspruch, da nur das ursprüngliche Angebot zählt und nicht ein nachgereichter Zusatz, den man ihnen noch nie gezeigt hat. Sie sollten noch einmal eine Frist setzen und dann einen Rechtsanwalt in ihrer Nähe damit beauftragen ihre Rechte durchzusetzen.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben und bedanke mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt Hellmich

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