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Autokauf/ Schrottwert Privat/Privat

19.05.2008 17:20 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,
am Wochenende kaufte ich einen PKW , 12 Jahre alt ohne Tüv und Au für 1000 Euro. Ich habe ihn Probe gefahren und konnte keine erheblichen Mängel feststellen. Das Fahrzeug wurde mir mit einem handschriftlichen Vertrag verkauft, der wie folgt lautete: Hiermit verkaufe ich `````einen Twingo Bj06/1995 ( Fahrzeugidentnummer...) ohne TÜV und AU. Ich gebe keinerlei gewährleistung und Garantie auf das fahrzeug.
Da es sich um einen Privatverkauf handelt, ist jegliche Rücknahme und / oder Beanstandung leider nicht möglich.
Diesen vetrag haben beide unterschrieben, wobei mir später auffiel, dass viele Angaben fehlten ( KM-Leistung, meine Adresse und mein Name, etc)
Gestern habe ich das Auto einem KFZ Meister vorgestellt um zu sehen, was für einen neuen Tüv noch gemacht werden müsste.und dieser beobachete erhebliche Mängel am Boden des fahrzeugs. Die Vorderachse ist durchgerostet, genau wie eigentlich alles, was sich am Boden des KFZ befindet. Eine Reperatur würde den Kaufpreis weit übersteigen.Der Wagen hat nur noch Schrottwert und kann für den Tüv nicht wieder hergerichtet werden. Dies hat der Verkäufer sicher gewusst und es mir verschwiegen. Das Fahrzeug hatte seit Februar keinen Tüv mehr und er erklärte, es sei ja auch nur ein Übergangsfahrzeug, da lohne sich der Tüv für ihn nicht mehr.
Er will das Auto keinesfalls zurück nehmen.
Muß er dies, und wie kann ich weiter vorgehen?
Ich fühle mich sehr betrogen.
19.05.2008 | 18:45

Antwort

von


(401)
HInter der Twiete 28
22851 Norderstedt
Tel: 040-41186796
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Sehr geehrte Ratsuchende!

Vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben wie folgt beantworte.

Sie haben einen Gebrauchtwagen von Privat verkauft. In dem zugrundeliegenden Vertrag wurde ausdrücklich und damit wirksam ein Haftungsausschluß für Mängel jeglicher Art vereinbart.

Diese Klausel befreit den Verkäufer von der nachträglichen Haftung für alle Mängel am Wagen.
Ausnahmsweise könnte eine Haftung doch möglich sein, wenn der Verkäufer die Mängel arglistig verschwiegen hat, wenn er also wider besseres Wissen nicht auf bei Vertragsschluss bestehende Mängel hingewiesen hat.
Die Beweislast hierfür trägt beim Autokauf von Privat der Käufer.

Fraglich ist also hier, ob Sie den Beweis führen können, dass der Verkäufer bei Vertragsschluss von den Mängeln wusste uns Sie arglistig nicht davon unterrichtet hat.
Können Sie diesen Beweis nicht führen, so werden Sie nicht gegen den Verkäufer vorgehen können.


Leider konnte Ich Ihnen keine erfreulichere Antwort geben.

Ich hoffe, Ihre Fragen zunächst beantwortet zu haben.

Bitte beachten Sie, dass die Beantwortung der Frage auf Ihren Angaben beruht. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Informationen kann sich die rechtliche Bewertung ändern.

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Gerne bin ich Ihnen im Rahmen der Mandatserteilung bei der Durchsetzung Ihrer Schadenersatzansprüche behilflich.

Mit freundlichem Gruß,

Rechtsanwältin Wibke Schöpper.

E-Mail: kanzlei-schoepper@alice-dsl.net



Rechtsanwältin Wibke Türk

ANTWORT VON

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