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Autokauf, Gegenstände im Auto

| 05.09.2013 22:33 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Peter Eichhorn


angenommen, ich verkaufe ein Auto.
In das Fahrzeug lege ich noch ein paar Sachen als Bonus
(Autogrammkarten von einem Fussballspieler, oder einen sonstigen Gegenstand, der sich nachträglich wertvoller rausstellt als er scheint).

Das Fahrzeug ist sonst leer und außer diesen Gegenständen liegt nichts weiter drin, Boardwerkzeug, Handbücher... etc. Der Käufer geht daher davon aus, dass er diese geschenkt bekommen hat, der Verkäufer meldet diese auch nach Wochen nicht als vergessen.

Im Kaufvertrag werden die Gegenstände ebenfalls nicht gesondert erwähnt.

Darf der Käufer diese Sachen, die man quasi mit dem Fahrzeug erworben hat nun weiterverkaufen? Oder kann man diese Gegenstände jederzeit zurückverlangen?
Was passiert wenn der Käufer diese weiterverkauft?

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre allgemeine Frage beantworte ich wie folgt.

Wenn Gegenstände mit dem Fahrzeug mitverkauft oder mitverschenkt werden, erwirbt der Käufer auch diese Gegenstände.

Der Eigentümer darf über seine (erworbenen) Gegenstände frei verfügen, d.h. verkaufen und übereignen. Ansprüche des Schenker ergeben sich daraus nicht.

Die Gegenstände können nicht jederzeit zurückverlangt werden.

Bei einer Schenkung ist unter Umständen eine Rückforderung bei Verarmung des Schenkers oder einer scheren Verfehlung oder grobem Undank des Beschenkten (§ 528 BGB, § 529 Abs. 1 BGB) möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 05.09.2013 | 23:14

Sprich, dieses "Geschenk" als solches muss dabei nicht unbedingt mündlich oder schriftlich explizit erwähnt worden sein?

(Danke vielmals)

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.09.2013 | 23:57

Sehr geehrter Ratsuchender,

so ist es.

Das Dazulegen als "Bonus" ist ein Antrag auf Abschluss eines (Schenkungs)Vertrages und die Inbesitznahme ist die Annahme des Antrags durch schlüssiges Verhalten.

Mit freundlichen Grüßen

Peter Eichhorn
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 06.09.2013 | 00:03

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Stellungnahme vom Anwalt:
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