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Autobesitz in Deutschland nach Umzug in die Schweiz

| 16.12.2018 21:23 |
Preis: 65,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Ralf Hauser, LL.M.


Ich bin vor einigen Monaten in die Schweiz gezogen. Meine Frau wohnt weiterhin in Deutschland. Ich habe eines unserer Autos in die Schweiz mitgenommen und in der Schweiz angemeldet. In Deutschland habe ich einen Oldtimer, der auf mich zugelassen ist. Diesen Wagen würde ich gerne in Deutschland lassen; es war schon schwierig genug, ihn durch den TÜV zu bekommen .
Die Frage daher: Ich will mich nun auch offiziell in Deutschland abmelden. MUSS ich dann den Wagen ebenfalls ab- oder ummelden... oder kann ich den Oldtimer einfach weiterhin in Deutschland auf meinen Namen zugelassen haben? Eine Postadresse habe ich dann ja weiterhin, nur halt keine Meldeadresse mehr.

Besten Dank im Voraus!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können auch, nachdem Sie sich in Deutschland abgemeldet haben, das Fahrzeug in Deutschland lassen. Wichtig ist lediglich, dass es einen Empfangsberechtigten für eventuelle Post gibt.
Ein bereits angemeldetes Fahrzeug kann nach § 46 Abs. 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung – FZV weiterhin auch ohne Meldeadresse in Deutschland nach der FZV geführt werden: "Besteht im Inland kein Wohnsitz, kein Sitz, keine Niederlassung oder keine Dienststelle, so ist die Behörde des Wohnorts oder des Aufenthaltsorts eines Empfangsberechtigten zuständig." Sie brauchen also eine Vertrauensperson mit deutschem Wohnsitz, die Post entgegennehmen kann. Der Halter des Fahrzeugs bleiben weiterhin Sie, so dass die Vertrauensperson keinerlei Verantwortung hat, außer die Post zu empfangen. Entsprechende Formulare gibt es je nach Zulassungsstelle sogar online. Ihre Frau kann dann zum Beispiel als Vertrauensperson gemeldet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Beste Grüße
Ralf Hauser, LL.M. (Versicherungsrecht)
Fachanwalt für Verkehrsrecht

Bewertung des Fragestellers 16.12.2018 | 23:42

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