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Autobahn falsch abgefahren - was droht?

04.11.2016 08:16 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrte Damen und Herren,

bei mir handelt es sich um einen Fall des Verkehrsrechts.

Ich bin in meiner ersten Woche meines neuen Jobs auf dem Weg zur Arbeit in der Nähe Berlins im Stau stecken geblieben. Ein Unfall hat die Autobahn komplett versperrt und ich stand mehr als 30 Minuten ohne Bewegung fest. Als ich nach 30 Minuten sah, dass eine Vielzahl an Autos (mehr als 10), die mit mir im Stau standen an mir vorbeifuhren (teils entgegen der Fahrtrichtung) und die Autobahnauffahrt entgegengesetzt der Fahrtrichtung hochfuhren, entschied ich mich dies auch zu tun um nicht noch viel später zur Arbeit zu kommen. Die Autobahnauffahrt war genau auf meiner Höhe, sodass ich lediglich ein paar Meter (in die richtige Richtung der Autobahn) fahren musste um auf die Autobahnauffahrt zu gelangen. Hier fuhr ich dann mit einer Vielzahl an anderen Autos entgegengesetzt der Fahrtrichtung in Schritttempo hoch. Auf halber Strecke der Auffahrt stand ein Polizist und notierte mein Kennzeichen. Nun habe ich vom Land Brandenburg einen Brief zur Anhörung erhalten. Hier soll ich zu folgenden mir vorgeworfenen Ordnungswidrigkeiten schriftlich Stellung nehmen:

Tat 1: Sie fuhren in der Einfahrt der Autobahn entgegen der Fahrtrichtung (Paragraph 2 Absatz 1, Paragraph 49 StVO; Paragraph 24 StVG; 83.1 BKat)

Tat 2: Sie behinderten durch Außer-Acht-Lassen der im Straßenverkehr erforderlichen Sorgfalt andere mehr als nach den Umständen unvermeidbar, als Sie in den Kreuzungsbereich einfuhren und eine unklare Verkehrslage an der Lichtzeichenanlage verursachten (Paragraph 1 Absatz 2, Paragraph 49 StVO; Paragraph 24 StVG; 1.2 BKat)


Ich freue mich auf eine Antwort von ihnen.

Mit freundlichen Grüßen
04.11.2016 | 09:15

Antwort

von


(1763)
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Sehr geehrter Fragesteller,

ein solcher Verstoß ist fahrerbezogen, das bedeutet, dass hier nicht allein das Kennzeichen reicht, sondern Sie der Polizist schon wiedererkennen müsste oder aber Ihre Personalien aufgenommen hatte.

Der erste Vorwurf wird schwer zu leugnen, der zweite Vorwurf allerdings ist ebenfalls von der Behörde zu beweisen, wenn die Umstände eben zu keiner unklaren Verkehrslage führten. Nur die Tatsache, dass Sie dort entgegen der Fahrtrichtung in Kolonne hochgefahren sind, stellt noch nicht die Behinderung fest.

Insofern würde es sich schon erst einmal lohnen, die Akte sich anzuschauen und wegen der o.g. Hinweise diese dahingehend zu überprüfen.

Falls Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten, könnte ich eine kostenfreie Deckungsanfrage stellen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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