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Auto von Arbeitgeber in firmeneigener Tiefgarage abgeschleppt

| 20.09.2016 11:36 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


13:08
Mein Arbeitgeber (gr. Einzelhandelskonzern in Köln-Braunsfeld und Sponsor des 1. FC Köln) unterhält mehrere Parkhäuser (Tiefgarage) an den jeweiligen Gebäuden. In dem Gebäude wo ich arbeite sind 2 Ebenen, ich kann auch nur dieses Parkhaus befahren (Mitarbeiterausweis). Die erste Ebene beinhaltet wesentlich weniger Parkfläche als die zweite. Früher waren beide Ebenen für "normale" MA befahrbar. Vor geraumer Zeit hat man beschlossen, dass die untere Ebene nur für Dienstwagennutzer offen ist, also müssen alle MA die keinen Dienstwagen fahren, die erste benutzen. Dort ist viel zu wenig Platz für zu die vielen MA. Ab ca. 20 nach acht bekommt dort keinen Parkplatz mehr (ich kann jedoch meine Arbeitszeit frei wählen im Rahmen von 6.00-20.00 Uhr).
Draußen zu parken ist fast nie möglich, also wurde es zur Gewohnheit, auch Flächen zuzustellen, die als Halteverbot gekennzeichnet waren, man ging dann mittags, wenn die Halbtagskräfte langsam nach Hause fuhren, sein Auto umparken. An besagtem Tag stand ich an einem Pfeiler wo ein Halteverbotsschild hängt, behinderte jedoch niemanden, niemand war zugestellt bzw. jeder kam dran vorbei (ich war auch nicht der einzige an dem Tag der auf die Art parkte). Das dieses Auto mir gehört, ist bekannt in der Firma, bei einer anderen Gelegenheit wurde ich von jemandem aus dem Fuhrpark angerufen, weil mein Auto jemanden zuparkte, der raus wollte. In dem Wissen, niemanden zu behindern, ging ich auch nicht mehr hinunter um umzuparken, sondern arbeitete bis 17.00 Uhr. Eine Kollegin die früher fuhr, rief mich dann an und teilte mir mit, dass mein Auto weg sei. Da man ins Parkhaus nur mit MA-Karte kommt, schied ein Diebstahl für mich aus. Ich versuchte innerhalb des Hauses jmd zu erreichen, der mir sagen konnte, wohin mein Auto abgeschleppt worden sei. Da es freitags war und um nach 17.00 Uhr niemand mehr zu erreichen war, rief ich die Polizei an, da ich hoffte, dass die von dem Verbleib meines Wagens informiert sei. War sie aber nicht. Mein Kollege der noch da war fing an alle Abschleppunternehmen in der Gegend anzurufen. In Köln-Mülheim wurde er fündig. Er fuhr mich dann hin und ich löste meinen Wagen aus mit 253,02 €. Dieses ist übrigens einigen Menschen hier passiert, wir haben uns alle immer wieder beschwert beim Betriebsrat und mittlerweile ist es wieder so, dass nun wieder beide Ebenen in der Tiefgarage offen sind für alle, somit genügend Parkplätze zur Verfügung stehen. Damit komme ich mir nun allerdings verarscht vor, das wäre also alles nicht nötig gewesen und fühlt sich an wie Schikane:
a) es ist immer genügend Parkfläche vorhanden gewesen (die untere Ebene war immer halb frei, da Dienstwagennutzer ja nie alle da sind = Außendienst);
b) man hätte anrufen können, ich hätte somit die Möglichkeit gehabt, das Auto wegzufahren, da der Fahrer des Autos ja bekannt ist (zumal die Möglichkeit besteht, über einen internen Verteiler (Mail) hier im Haus den Fahrer in Erfahrung zu bringen);
c) offenbar hat man ja eingesehen, dass die Art und Weise mit der Parkfläche umzugehen, unsinnig war;
d) ich weiß definitiv dass an dem Tag wo ich abgeschleppt wurde, kein Feuerwehreinsatz o. ä. in der Tiefgarage notwendig gewesen wäre, also es war ja keine Gefahr o. ä. in Verzug
Ich würde nun gerne wissen, wie die Chancen für mich stehen, die Gebühren für das Abschleppen meines Fahrzeuges zurückzufordern, notfalls per Klage u. vlt bekomme ich noch mehrere Arbeitnehmer hier mobilisiert sich anzuschließen, weil dies ist ja nicht nur mir hier passiert.
Zudem finde ich die Art und Weise unmöglich, man hätte zumindest mal kommunizieren können, WOHIN der Wagen abgeschleppt wurde. Ich habe eine ähnliche detaillierte Mail auch an die zuständigen Stellen hier in der Firma geschickt, da wurde mir lapidar mitgeteilt, das Abschleppunternehmen sei mit der Bahn in 15 Min zu erreichen. Da ich von weiter weg komme und die Arbeit hier für mich nur sehr mühselig mit öff. Verkehrsmitteln zu erreichen ist (deswegen fahre ich ja mit dem Auto) ist es wohl nicht weiter verwunderlich, dass ich überhaupt nicht auf Anhieb weiß wo genau ich da zu welcher Haltestelle hin muss, da ich auch noch nie in Köln-Mülheim war und im Winter ab fünf Uhr im Dunkeln habe ich persönlich als Frau nicht das Bedürfnis durch die Dunkelheit zu laufen. Aber das scheint hier auch niemanden zu interessieren, die Info ist ja auch hinfällig, an dem Tag wo ich sie benötigt hätte, war ja sowieso niemand mehr tel. zu erreichen.
20.09.2016 | 12:27

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Grundsätzlich hat der Arbeitgeber Hausrecht.
Allerdings stellt es ein missbräuchliches Verhalten dar, wenn er selbst dazu beigetragen hatte, dass Parkplatzmangel besteht, er wusste, dass es Ihr Fahrzeug gewesen ist und keinerlei Behinderung auftrat.
Insofern hätte auch letztlich ein Umsetzen genügt mit weit weniger Kosten.

Ich sehe daher gute Chancen, dass die Abschleppmassnahme als mutwillig und Ihnen gegenüber als erstattungsfähig angesehen wird. Falls noch weitere Menschen betroffen sind, würde ich allerdings empfehlen, dass diejenigen mit einer Rechtsschutzversicherung das gerichtliche Verfahren eröffnen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet oder auch erstattet werden, wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung besitzen sollten.

Mit freundlichen Grüßen

Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Nachfrage vom Fragesteller 20.09.2016 | 12:37

Vielen Dank für die klare und gut verständliche Antwort. Ich werde das besprechen und demgemäß tätig werden, u. Umständen komme ich dann auf Sie zurück.
Rechtsschutzversicherung habe ich selbstverständlich - halten Sie es für erfolgreich, mein Anliegen auf Rückerstattung der Abschleppgebühren zunächst einmal formlos an die entsprechende Stelle hier im Hause zu formulieren, also würden Sie gemäß Ihrer anwaltlichen Erfahrung vermuten, dass es schon ohne Einleitung der entsprechenden Rechtsmittel zum Erfolg führen könnte?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 20.09.2016 | 13:08

Sehr geehrter Fragesteller,

das sollten Sie formlos erst einmal tun, allerdings schriftlich und mit Fristsetzung von zwei Wochen.

Sodann ist die Firma in Verzug und muss auch dann für weitere Kosten aufkommen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall weitere rechtliche Hilfe brauchen sollten, schreiben Sie mich bitte direkt per E-Mail an, da diese Plattform nur eine einmalige Nachfrage erlaubt, ich Ihnen aber auch weiterhin bei kostenfreien Nachfragen zur Verfügung stehen möchte und meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist, ohne dass Ihnen dadurch Mehrkosten entstehen. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 20.09.2016 | 12:38

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