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Auto verkauft motor kaputt

16.02.2008 18:24 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


Hallo,habe gestern einen Passat verkauft,den ich vor 2 Wochen von einem Bekannten gekauft hatte.Das Auto hat einen anfangenden Getriebedefekt,welchen ich auch beim Verkauf gestern in den Kaufvertrag erwähnt habe.Ansonsten war mir nichts schlechtes an dem Wagen aufgefallen (Bj 89 angeblich orig.74Tkm)Heute ruft der Käufer mich an,es hätte laut geknallt und der Wagen sei stehengeblieben!Der ADAC diagnostizierte einen angeblichen Lagerschaden...Nun lief der Wagen bis Dato ohne irgendwelche Auffälligkeiten...Habe im Kaufvertrag (Handschriftlich) nur dien Getriebemangel erwähnt und den Kaufpreis,Anzahl der Schlüssel.Habe nicht geschrieben,das ich keine Gewährleistung gebe.Kann mir dies zum Verhängnis werden?Der Kaufpreis betrug 800 Euro.Was tun?

16.02.2008 | 20:37

Antwort

von


(474)
Fuhrstr. 4
58256 Ennepetal
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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre gestellte Frage beantworte ich wie folgt:

Da Sie nach Ihrer Schilderung die Gewährleistung nicht ausgeschlossen haben, kann der Käufer tatsächlich Mängelansprüche gegen Sie geltend machen.

Dies setzt voraus, dass das Auto mängelbehaftet war, d.h. der Lagerschaden bei Übergabe des Fahrzeuges bereits vorhanden war. Die Beweislast geht dabei zu Ihren Lasten; gem. § 476 BGB wird vermutet, dass die Sache bereits bei Gefahrübergang mangelhaft war, wenn sich innerhalb von sechs Monaten seit Gefahrübergang ein Sachmangel zeigt, es sei denn, diese Vermutung ist mit der Art der Sache oder des Mangels unvereinbar. Der Umstand, ob Ihnen der Lagerschaden bekannt war oder nicht, ist insoweit nicht relevant.

Ich rege an, dass Sie eine gütliche Regelung mit dem Käufer treffen. Andernfalls drohen unter Umständen erhebliche Folgekosten.

Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick verschafft zu haben und bedaure, Ihnen keine anderslautende Antwort geben zu können. Abschliessend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass Sie in diesem Forum eine erste überschlägige Einschätzung auf der Basis Ihrer Schilderung erhalten, die nur in einfachen Fällen eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung ersetzen kann. Das Hinzufügen oder Weglassen weiterer Sachverhaltsangaben kann zu einer anderen Beurteilung Ihres Falles führen; verbindliche Empfehlungen sind daher nur im Rahmen einer Mandatserteilung nach vollständiger Überprüfung des Sachverhaltes möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Matthes
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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