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Auto verkauft in der Vertrag nicht spezifiziert Unfall Auto


06.11.2006 00:53 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo,

kurze Frage zum gebrauchtwagenkauf von Privat zu Privat

Ich haben am 05/01/06 meine auto verkauft im Kaufvertrag es wird nicht spezifiziert ob das auto unfallfrei oder nicht ist einfach in weißes läßt.
im Kaufvertrag steht:

Der verkaufer verkauft hiermit das nachstehend bazeichnete gebrauchte kraftfahrzeug an der käufer.Der verkaufer übernimmt für die bescheffenheit des verkauften kraftfahrzeug keine gewährleistung.es sei denn er verkauft das kfz als unternehmer an einen endverbraucher in diese fall verjährt die gewährleistung nach einem jahr ab übergabe.

ich haben mündlich gesagt , daß Unfall Auto ist,meine Ehefrau war anwesend .

ich habe eine Brief von seine anwalt bekommen er will nach 9 monat seine geld zurüch haben und ich muß das auto wieder züruch nehmen

Kann er den Prozeß besiegen

Wie muß ich einschließen

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Sehr geehrter Fragesteller,

als Privatverkäufer konnten Sie wirksam das Gewährleistungsrecht ausschließen. Daher kann der Käufer sich nicht auf Mängel des Fahrzeugs berufen.

Deshalb nehme ich an, dass der Käufer geltend macht, es handele sich um ein Unfallfahrzeug und er sei darüber nicht informiert worden. Sollten Sie ihm dies tatsächlich verschwiegen haben trotz Kenntnis Ihrerseits, wäre der Gewährleistungsausschluss insoweit unwirksam und der Käufer könnte vom Vertrag zurücktreten.

Es kommt also darauf an, ob Sie den Käufer informiert haben und ob Sie dies werden vor Gericht beweisen können. Gegen Sie spricht, dass im Vertrag der Unfall nicht erwähnt wird. Mündliche Nebenabreden stellen aber auch Vertragsbestendteile dar. Wenn Ihre Frau vor Gericht wird glaubhaft bezeugen können, dass der Käufer über den Unfall informiert wurde, stehen Ihre Chance gut. Insbesondere da der Käufer erst nach 9 Monaten etwas von dem Unfall bemerkt haben will.

Es wird also darauf ankommen, ob das Gericht der Aussage Ihrer Ehefrau Glauben schenkt. Falls ja, werden Sie den Kaufpreis nicht zurückzahlen müssen.

Mit freundlichen Grüssen

Kamil Gwozdz
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 06.11.2006 | 20:06

danke für seine Antwort
Wenn der Prozeß schlecht gehen sollte, sollte ich nach 9 Monaten ganz summe zurückzugeben?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.11.2006 | 21:59

Nein, Sie müssen jedenfalls nicht den gesamten Betrag rückerstatten, da der Käufer das Auto ja genutzt hat.

Als Faustformel gilt:

Die Nutzungsentschädigung beträgt je 1000 gefahrene km bis zu 1 % des Kaufpreises. Das heisst, wenn der Käufer in den 9 monaten 20000 km gefahren ist mit dem Auto, kann er höchstens 80 % des Kaufpreises zurückverlangen.

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