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Auto verkauft, weiter verkauft, Post vom Anwalt

| 21.08.2019 18:02 |
Preis: 49,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


19:04
Hallo,
im Dezember 2018 habe ich ein Cabrio als Privatperson mit ADAC Kaufvertrag an eine andere Privatperson verkauft. Angegeben ist ein Frontschaden den das Auto bei meinem Vorbesitzer hatte.
Dann hat der Käufer das Auto wieder weiterverkauft. Von dem Anwalt des letzten Käufers habe ich heute Post erhalten, mit welchen Angaben ich das Fahrzeug im Dezember weiterverkauft hätte, da sich jetzt herausgestellt hätte, dass es ein Unfallwagen sei.
Ok, ich habe das Fahrzeug mit dem reparierten Schaden gekauft und auch mit diesen Angaben im Kaufvertrag weiterverkauft. Ich denke, dass das alles so in Ordnung ist.
Bin ich verpflichtet dem Anwalt des zweiten Käufers Auskunft zu geben? Zu verbergen habe ich nichts, bin aber über eine solche Anfrage schon verwundert, da ich mit diesem Geschäft zwischen meinem Käufer und dem letzten Käufer ja nichts zu tun habe.
Und wo liegt mein Risiko, wenn ich Auskunft gebe?
Danke und
mit freundlichen Grüßen
21.08.2019 | 18:38

Antwort

von


(5)
Ellmaierstr. 40
83022 Rosenheim
Tel: 08031 7968029
Web: https://cdr-legal.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten.

Erst einmal vorab Ihre wichtigste Frage:

Nein, Sie müssen dem Anwalt keine Auskunft geben. Sie haben mit dem jetzigen Eigentümer keinen Vertrag. Aus Gründen der Höflichkeit schreiben Sie vielleicht kurz zurück, dass sich der Anwalt doch an den Verkäufer seines Mandanten halten soll. Etwas anderes wäre es natürlich, wenn der Anwalt Ansprüche gegen Sie geltend macht. Aber das scheint ja nicht der Fall zu sein.

Was kann passieren, wenn Sie Aussagen machen? Nichts, da Sie Ihrem Käufer den Unfall wahrheitsgemäß angegeben haben. Trotzdem würde ich keine Aussagen treffen. Schließlich wissen Sie nicht, was Ihr Käufer in der kurzen Zeit mit dem Auto angestellt hat. Wissen Sie denn sicher, dass es sich um den Schaden handelt, den Sie Ihrem Käufer offen gelegt haben?

Ansprüche könnte im Übrigen auch nur Ihr Käufer Ihnen gegenüber geltend machen. Der Endkäufer ist nicht Ihr Vertragspartner. Was sein kann, sollte es zu einer Gerichtsverhandlung kommen, dass Sie als Zeuge aussagen müssen. Dem können Sie sich nicht widersetzen.

Fazit: Schreiben Sie einen netten Brief und verweisen Sie auf den Verkäufer des Autos.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Corinna Ruppel, LL.M.

Nachfrage vom Fragesteller 21.08.2019 | 18:50

Zu allererst ... vielen Dank für die schnelle Antwort und für die Bestätigung meines "Bauchgefühls".
Da ich persönlich aber auch gegen die wundersame Heilung von Autos mit Unfallschäden in Fahrzeuge die unfallfrei sind bin, werde ich, wie von Ihnen empfohlen, ein nettes Antwortschreiben formulieren.
Ist es also richtig, dass ich keine Unterlagen von mir dem Anwalt des zweiten Käufers übergeben muss, es sei denn, dass ich Post von einem Gericht bekomme, um als Zeuge auszusagen oder dort Unterlagen vorlegen muss.

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.08.2019 | 19:04

Gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage,

nein Sie müssen nichts vorlegen. Sie haben keine vertragliche Beziehung. Einen Schadensersatzanspruch kann ich auch nicht sehen. Behauptet der Anwalt denn Sie seien verpflichtet? Gerne können Sie mir die Kopie an die auf unserer Webseite angegebene e-mail Adresse senden. Dann schaue ich mir das Schreiben an und wir machen aus Ihrem "Bauchgefühl" "Gewissheit".

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 22.08.2019 | 09:31

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 22.08.2019
5/5,0

Schnelle und kompetente Antwort, die mir sehr weitergeholfen hat; vielen Dank!


ANTWORT VON

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