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Auto verkauft, jetzt kam raus das es ein unfallwagen sei

| 04.09.2014 09:08 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Hallo, habe vor zwei jahren ein Fahrzeug verkauft an einen Händler. Ohne Vertrag . Habe bei ihm ein Auto im Gegenzug gekauft. Jetzt kam raus das das auto das ich ihm verkauft habe einen unfallschaden hatte. In meinem Kaufvertrag den ich damals erhalten habe von dem Verkäufer von dem das Fahrzeug stammt , das das Fahrzeug in der zeit als er es besaß keinen Unfall hatte. Jetzt will der Händler das ich das Fahrzeug zurück nehme. Aber ich wusste nichts von dem unfallschaden. Außerdem ist es schon zwei Jahre her. MfG michael

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage:

Grundsätzlich gibt es bei Ihrem Fall mehrere Aspekte, welche zu beachten sind.

Der Käufer eines Gebrauchtwagens darf normalerweise erwarten, dass das Fahrzeug keinen Unfall erlitten hat, gerade auch wenn dies im Kaufvertrag noch angegeben wird. Wird er in dieser Erwartung enttäuscht, kann der Käufer in vielen Fällen ohne Weiteres vom Kaufvertrag zurücktreten, denn eine Nacherfüllung ist bei einem Unfallwagen regelmäßig unmöglich. Die Eigenschaft „Unfallwagen" lässt sich gemäß dem BGH auch durch erfolgreiche Reparaturmaßnahmen nicht beseitigen.

Ihr Fall liegt aber etwas anders, da Sie zum einen an einen Händler als Privatperson verkauft haben, zum anderen vom Unfall am verkauften PKW nichts wussten. Wichtig für eine endgültige Bewertung ist im Übrigen auch noch der damals erlittene Schadensumfang am verkauften PKW. Der von Ihnen angesprochene Zeitfaktor spielt aus meiner Sicht nur eine untergeordnete Rolle.

Stellt sich erst nach dem Kauf eines Gebrauchtwagens heraus, dass die Angabe der Unfallfreiheit nicht richtig war, müsste der Händler Ihnen nachweisen, dass es sich hierbei um eine arglistige Täuschung gehandelt hat. Dies ist entscheidend bei der Frage, ob eine Rückabwicklung des Autokaufs rechtmäßig sein könnte. Die Bewertung kann unterschiedlich ausfallen, je nachdem, ob es sich um einen privaten oder gewerblichen Verkäufer handelt oder auch welches Vorwissen Sie besessen haben.

Zusammenfassend sehe ich hier gute Chancen für Sie, den Rückabwicklungsanspruch des Händlers wirksam zurückzuweisen. Bei meiner Einschätzung handelt es sich aber um eine Einzelfallbewertung auf Grundlage Ihrer Angaben.
Erfahrungsgemäß sollten Sie hier zur optimalen Wahrnehmung Ihrer Rechte schnellstmöglich einen Rechtsanwalt einschalten. Gerne können Sie mich hierfür kontaktieren.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwaltskanzlei
Sven Kienhöfer

Bewertung des Fragestellers 04.09.2014 | 11:54

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