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Auto verkauf und jetzt Brief vom Anwalt

| 17.07.2021 18:48 |
Preis: 50,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


16:46

Ich habe ein Auto verkauft am 22.06.21 und in den Kaufvertrag geschrieben Alle Angaben ohne Gewähr, Verkauf ohne Garantie und Gewährleistung als Bastler.
Jetzt bekam ich am 14.07.21 ein Brief von dem Anwalt des Käufers als Einschreiben und da steht drinne: Das der Käufer angehalten wurde von der Polizei und sich herausgestellt hat das mehrer Sachen wie Auspuff,Motorhaube und Tieferlegung nicht eingetragen sind und das Auto stillgelegt wurde und das eine nachträgliche Zulassung Genehmigung nicht erzielt werden kann. Dann steht da das ich in Anwesenheit eines Zeugen befragt wurde ob die Sachen eingetragen sind und ich hätte ja gesagt was aber nicht stimmt. Er hat mich das gar nicht gefragt ich hatte auch noch 2 Zeugen die dabei waren und bestätigen können das ich das nicht gesagt habe.Und da steht noch drinne das ich ihn arglistig getäuscht hätte. Und das er zur Anfechtung des Kaufvertrages berechtigt ist.
Und jetzt soll ich bis zum 21.07.21 die Kaufsumme von 2800 Euro zurückzahlen per Überweisung plus Anwaltskosten in Höhe von 367 Euro. Und wenn das Geld bis zum 21.07.21 nicht eingeht wird er sein Mandanten empfehlen eine Zahlungsklage beim zuständigen Amtsgericht gegen Sie einzurichten. Und das die Sachen nicht eingetragen sind wusste ich nicht.

Was kann ich tun und was würden Sie mit empfehlen?

Ich habe schon Kontakt zu ein Anwalt aufgenommen ich weiß nur nicht ob das bis Mittwoch klappt.

Ist die Frist von einer Woche überhaupt Rechtens? Und wäre es schlimm wenn ich erst nach der Frist ein Termin beim Anwalt bekomme?

Ich würde mich freuen wenn Sie mir weiterhelfen könnten.

17.07.2021 | 20:04

Antwort

von


(1135)
Kurfürstendamm 70
10709 Berlin
Tel: 03036445774
Web: http://www.rechtsanwalt-weber.eu
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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Entscheidend ist, ob Sie wußten oder hätten wissen müssen, dass die nicht-eingetragenen Sachen hätten eingetragen werden müssen und dass die nachträgliche Zulassung/Genehmigung unmöglich ist. Allerdings ist auch entscheidend, ob die Nicht-Eintragung offensichtlich war und dem Käufer hätte auffallen müssen.
Wenn die Gegenseite nachweisen kann, dass Sie das hätten wissen müssen oder gar wußten, kann die Gegenseite in der Tat anfechten.
Ich würde daher empfehlen, genau nachzuprüfen, ob Sie davon wußten oder hätten wissen müssen.

Die Frist von einer Woche ist in der Tat sehr knapp, üblich sind zwei Wochen. Wenn Sie die Frist verstreichen lassen, kann die Gegenseite bereits Klage eingereicht haben. Dann müßten Sie die zu kurze Frist vor Gericht plausibel rügen, da Sie sonst alleine deswegen die Gerichtskosten tragen müßten. Es wäre eine Überlegung wert, dass Sie dem gegnerischen Anwalt eine kurze Mail schreiben, in der Sie die Frist als zu kurz rügen und auf den Anwaltstermin hinweisen.

Ich hoffe, Ihre Frage damit beantwortet zu haben. Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Ansonsten verbleibe ich
mit freundlichen Grüßen,

Robert Weber
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 17.07.2021 | 20:17

Also gewusst habe ich das nicht weil ich denn selber so gekauft habe mit den Sachen die nicht eingetragen sind.
Und der Käufer hat auch keine Fragen gestellt ob das alles eingetragen ist.
Er hat nur geschaut ob der Motor läuft wie es unterm Auto aussieht und das war’s eigentlich dann hat er ihn gekauft.

Deswegen kann die Gegenseite eigentlich nicht beweisen das ich das wusste oder?
Und wegen der Frist wenn ich da eine Email an den Anwalt schreibe kriegt man dann auch eine Rückantwort bis Mittwoch und was mache ich wenn der meint das die Frist rechtens ist?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 19.07.2021 | 16:46

Sehr geehrter Ratsuchender,

in der Tat kann die Gegenseite dann nicht beweisen, dass Sie davon wußten.

Ob der gegnerische Anwalt auf Ihre Mail antwortet, hängt von dem ab. Er kann antworten, muß aber nicht. Wenn er seine Frist für rechtmäßig hält, bleibt Ihnen leider nur die Hoffnung, dass das Gericht Ihrer Meinung ist und Ihr Anwalt die besseren Argumente als der gegnerische Anwalt hat.

Mit freundlichen Grüßen,
Robert Weber
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.07.2021 | 11:36

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