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Auto unfallfrei verkauft (trotz Vorschaden)

| 03.06.2014 18:43 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Hallo,

ich bin Automobilhändler und kaufe sehr oft Leasingrückläufer an, die mit einem Tüv Süd Gutachten angeboten werden. Dort wird auch eine Lackschichtdickenmessung durchgeführt. Wie sieht die Gesetzeslage aus wenn ich ein Fahrzeug unfallfrei lt. Tüv Süd-Gutchten verkaufe, und sich dann rausstellt, dass das Fahrzeug doch einen Unfallschaden hatte. Hat der Kunde Recht auf Wandlung oder Wertminderung? Ein kurzer Beispiel, wie es in den Tüv Süd Gutachten formuliert wird:

Vorschäden
Am Fahrzeug wurde eine Lackschichtdickenmessung durchgeführt. Die Messwerte lagen innerhalb der Toleranzen von Erstlackierung. Hinweise, die auf einen instandgesetzten Unfallschaden oder auf durchgeführte Nachlackierungen hindeuten, waren nicht erkennbar.

Besichtigungsbedingungen:

Eine ordnungsgemäße Sichtprüfung der Lackierung und der Karosserie war wegen Nässe/Verschmutzung nur eingeschränkt möglich. Aufgrund der eingeschränkten Besichtigungsbedingungen können weitere Schäden nicht ausgeschlossen werden.

Weitere Hinweise und Feststellungen:

Die getroffene Feststellung beinhalten weder eine Fahrzeugabnahme im Sinne der StVZO, noch im Sinne des Gewährleistungsrechtes.

Vielen Dank für Ihre Antwort!

Mit freundlichen Grüßen
Oez

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wurde mit dem Käufer vereinbart, dass das Fahrzeug unfallfrei ist, hat der Käufer sämtliche Mängelgewährleistungsrechte. Entscheidend ist aber der konkrete Vertrag.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 03.06.2014 | 19:24

Erstmals Vielen Dank für Ihre Antwort. Leider bin ich noch nicht wirklich aufgeklärt. Wenn ich selbst nachweisen kann, dass ich das Auto unfallfrei lt. Gutachten gekauft habe, hat der Käufer trotzdem Ansprüche?? Wie gesagt gibt es ja zu dem Auto ein Gutachten, worin man erlesen kann, ob Vorschäden festgestellt wurden sind. Allerdings steht trotzdem immer als Zusatz drin: Eine ordnungsgemäße Sichtprüfung der Lackierung und der Karosserie war wegen Nässe/Verschmutzung nur eingeschränkt möglich. Aufgrund der eingeschränkten Besichtigungsbedingungen können weitere Schäden nicht ausgeschlossen werden. Die getroffene Feststellung beinhalten weder eine Fahrzeugabnahme im Sinne der StVZO, noch im Sinne des Gewährleistungsrechtes. In meinem Fall sieht es im Moment so aus: Ich habe ein Auto unfallfrei gekauft und unfallfrei verkauft. Im Gutachten stand (Die Messwerte lagen innerhalb der Toleranzen von Erstlackierung. Hinweise, die auf einen instandgesetzten Unfallschaden oder auf durchgeführte Nachlackierungen hindeuten, waren nicht erkennbar), allerdings auch der Zusatz wie oben. Jetzt hat sich ein doch ein Vorschaden herausgestellt. Bin ich in der Gewährleistungspflicht? (Ich wusste ja nichts von dem Schaden)

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 03.06.2014 | 19:54

Es kommt hier nicht darauf an, ob Sie Kenntnis vom Mangel hatten. Weicht die Eigenschaft des Fahrzeuges von der vereinbarten oder zu erwarteten Eigenschaft ab, sind Sie zur Mängelbeseitigung verpflicht. Allerdings haben Sie ggf. auch einen Anspruch gegenüber dem TÜV bzw. Ihrem Verkäufer. Hierfür müssen Sie aber den Mangel unverzüglich Ihren Verkäufer anzeigen.

Bewertung des Fragestellers 05.06.2014 | 08:50

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Stellungnahme vom Anwalt:

Für ein so geringen Einsatz kann man nicht mehr erwarten.