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Auto im Parkverbot angefahren

| 27.03.2009 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jens Jeromin


Guten Abend,
mein Auto wurde heute vormittag angefahren. Es stand im Parkverbot und ich vermute dass die Haftpflichversicherung der Verursacherin mir deshalb eine Teilschuld anhängen möchte.
Ich würde gerne wissen ob ich dies in so einem Falle akzeptieren muss oder die Schuldfrage eindeutig geklärt ist.
Es handelt sich um einen Parkplatz von einem Sportcenter.Links sind Parkplätze des Centers dann kommt eine Strasse und rechts ist ein Acker.Es ist gang und gebe dass man am Rande dieses Ackers parkt obwohl dort in der Tat ein Parken-verboten Schild steht.Die Verursacherin ist rückwärts aus dem Parkplatz rausgefahren und mir eben entsprechend in mein dort falsch geparktes Auto hineingefahren, da sie mein Auto gar nicht vermutet bzw gesehen hat. Ein ausparken ist sonst definitiv möglich,d.h ich habe nicht so geparkt dass andere Fahrzeuge behindert wurden Lt. meiner Autowerkstatt ist es ein Schaden von ca. 2000 Euro. Bei ihr war nur ein Kratzer an der Stossstange.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.


Sehr geehrtre Fragestellerin,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Es ist in der Tat gut vorstellbar, dass der gegnerische Versicherer versuchen wird, die Parksituation bei der Haftungsquote pauschal zu Ihrem Nachteil auszulegen, insbesonderre wenn Sie nicht anwaltlich vertreten werden.

Das ist so aber nicht zulässig. Ein falschen Parken führt nämlich nicht in jedem Fall zu einem Mitverschulden.

Ein ordnungswidrig geparktes Fahrzeug spielt in der Haftungsfrage nach einem Unfall nur dann eine Rolle, wenn es sich auf das vorherige Verkehrsgeschehen in irgendeiner Form störend ausgewirkt hat, AG Sömmerda, Urteil vom 30. Juni 2000, Az: 1 C544/99.

Hat Ihr Fahrzeug z.B. weder die Sicht, noch den Fahrweg oder die Rangiermöglichkeiten eingeschränkt, so haben Sie letztlich keinen gefahrerhöhenden Beitrag zum Schadeneinstritt gesetzt.

Nach Ihrer Schilderung hat der Unfallgegner Ihr Fahrzeug schlicht übersehen, ohne das Ihr Fahrzeug die Verkehrslage beeinträchtigt hätte.

Ich rate Ihnen daher, sich bei der Schadensregulierung anwaltlich vertreten zu lassen. Als Geschädigte haben Sie die Möglichkeit, die entstehenden Anwaltskosten entsprechend der Haftungsquote (bei 100% also voll) an die Gegenseite weiterzuleiten und werden erfahrungsgemäß eher "ernst genommen", als wenn Sie die Regulierung selbst betreiben.

Ich hoffe Ihnen auf diesem Weg eine erste rechtliche Orientierung ermöglicht zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Jeromin
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 30.03.2009 | 15:04

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