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Auto angefahren im Halteverbot

18.01.2014 22:19 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Simone Sperling


Zusammenfassung: Frage zur Haftung bei Verkehrsunfall mit einem Fahrzeug im Parkverbot

Hallo,

eigentlich war der Fall für uns klar, wir haben in Clausthal-Zellerfeld auf einem Parkplatz ein Auto angefahren auf einem öffentlichen Parkplatz.
Dieses Auto Stand dort schon über die Nacht auf dem Parkplatz und war aufgrund des Schneefalls in der Nacht komplett voller Schnee und somit beim Rückwärtsfahren schwer zu erkennen. Ausserdem Stand das Auto des Unfallgegners noch im absoluten Halteverbot neben der eigentlichen Parkreihe. Auch verdeckt durch ein anderes Auto - deswegen ja Halteverbot ;-)
Wir sind Rückwärts gefahren um eine 90° Ecke ums letzte Auto in der Reihe, dabei sind wir mit der Stosstang kollidiert.

Weil der Unfallgegner jetzt blöd kommt und mir jemand der sich ein bisschen auskennt gesagt hat, das die Sachlage überhaupt nicht eindeutig ist und wir auf Teilschuld pochen sollen, frage ich hier nach. Unsere Versicherung äussert sich noch nicht ;-)

Grüsse
Nic

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Es ist nicht auszuschließen, dass den Halter des parkenden Fahrzeuges zumindest eine Teilschuld von ca. 20-30% trifft. Dies wird insbesondere dann angenommen, wenn das Parkverbot aufgrund einer unübersichtlichen oder schlecht einsehbaren Stelle festgelegt wurde. Wenn das Parkverbot z.B. wegen einer Feuerwehrfahrzufahrt begründet ist, dann wird es wohl nicht zu einer Mithaftung führen.

Ich empfehle Ihnen folgendes Vorgehen: Melden Sie Ihre Schadensersatzansprüche unter konkreter Darlegung der Forderungen (z.B. Kostenvoranschlag etc.) bei der gegnerischen Haftpflichtversicherung an und setzen Sie eine Frist zur Regulierung. Erklären Sie gegenüber Ihrer Haftpflichtversicherung, dass Sie aufgrund der örtlichen Gegebenheiten (Parkverbot, Unübersichtlichkeit etc.) von einem Mitverschulden des Halters vom parkenden Fahrzeug ausgehen und keine vollständige Regulierung erfolgen soll. Sie sollten jedoch die Problematik des verschneiten Fahrzeuges nicht so stark gewichtigen bzw. als Begründung angeben, denn da Sie gesehen haben, dass Schnee lag, hätten Sie besonders aufmerksam fahren müssen und mit zugeschneiten Autos rechnen müssen.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Simone Sperling, Rechtsanwältin

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