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Auto Verkauf - Privat an Privat


| 29.07.2006 18:04 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,

ich habe am 27.05.06 mein Autoverkauft.
Und Heute (28.05.06) wurde ich von der Käuferrin angerufen, dass das Auto einen Erhäblichen Mängel aufweist.
Sie Sagte mir, dass das Fahrzeug wohl einmal Aufgessen sein muß und da durch ein großer Schaden entstanden sei. Der jetzt im Laufe der Zeit sich erst bemerkbar gemacht hat. Die kosten Belaufen sich wohl zwischn 750 - 1200 € ein Gutachten wolte sie mir zukommen lassen.

Meine Frage ist:

Da ich selber mit dem Auto nicht aufgesessen bin, aber mir nicht sicher sein kann das mein Partner oder ein Bekanter diesen Schaden verursacht hat. Wolte ich Fragen ob ich für die Reperatur bezahlen muß oder ob die Käuferrin von dem Vertrag nach 2 Monaten noch zurücktretten darf?

Im Kauf Vertrag ( von AutoundVerker.de ) steht:
" Das nachstehende Fahrzeug wird unter Ausschluss jeglicher Sachmängelhaftung verkauft. "
und das es Unfallfrei ist.

Das Fahrzeug ein Fiat Punto ist 3 1/2 Jahre alt und hat im Dezember erst neu TÜV bekommen. Da waren keine Mängel zu erkennen.

29.07.2006 | 18:30

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhaltes und Ihres Einsatzes wie folgt.

Grundsätzlich stehen die gesetzlichen Gewährleistungsrechte dem Käufer dann nicht zu, wenn sie wirksam abbedungen wurden. Da es sich nach Ihrer Schilderung um einen reinen Privatverkauf gehandelt hat gehe ich, auch aufgrund der zitzierten Vertragsklausel, zunächst hiervon aus.

Dann könnte die Käuferin nur vom Vertrag zurücktreten, wenn sie beim Kauf durch Sie arglistig getäuscht wurde. Dies setzt jedoch voraus, dass Sie hätten den Mangel kennen müssen. Dies zu beweisen, obliegt jedoch ggf. der Käuferin und dürfte, auch unter Berücksichtigung der abgelaufenen Zeit nach dem Kauf, regelmäßig schwer fallen.

Ein weiterer Punkt der für Sie spricht, ist eben die vergangene Zeit seit Übergabe des Fahrzeuges. Es besteht nunmehr ja durchaus die Chance, dass der Schaden am Fahrzeug erst nach dem Verkauf verursacht wurde. Auch hierfür müssten Sie selbstverständlich nicht haften.

Insoweit sollten Sie das Ansinnen der Käuferin zurückweisen und sich auf v.g. Argumentation beziehen. Käme es zu einem späteren Rechtsstreit, so liegt die Beweislast größtenteils bei der Käuferin.

Ich hoffe Ihre Frage zufriedenstellend beantwortet zu haben und stehe im Rahmen der Nachfragefunktion gerne für Ergänzungen sowie ggf. zur weiteren Vertretung zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Marc N. Wandt
Rechtsanwalt



Nachfrage vom Fragesteller 29.07.2006 | 18:41

Was ich noch hinzufügen möchte ist das die Verkäuferrin mit 2 Bekannten sich das Auto vom Motorraum und von Unten (Auto stand mit allen 4 Rädern auf der Straße) nichts gesehen haben. Und bei der Probe Fahrt haben sie auch nichts Festgestellt.

Aber bei dem Telefonat meinte sie das man den schaden hätte garnicht von unten sehen können.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.07.2006 | 19:05

Wie ich bereits sagte, die Chancen, dass die Käuferin den Beweis zu Ihrem Nachteil führen kann, stehen m.E. nicht gut. Weisen Sie jedwede Ansprüche zurück und konsultieren Sie im Falle einer gerichtlichen Geltendmachung des vermeindlichen Anspruches, einen Kollegen vor Ort.

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"Was ich noch hinzufügen möchte ist das die Käferin mit 2 Bekannten eine probefahrt gemacht hat und sich auch das Auto von unten angesehen haben ( Stand auf der Straße ) und nicht festgestellt haben. Aber im Telefonat gesagt haben das man das von unten hätte garnicht sehen können. "
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4/5.0

Was ich noch hinzufügen möchte ist das die Käferin mit 2 Bekannten eine probefahrt gemacht hat und sich auch das Auto von unten angesehen haben ( Stand auf der Straße ) und nicht festgestellt haben. Aber im Telefonat gesagt haben das man das von unten hätte garnicht sehen können.


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