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Auto-Überlassung: Rückgängig zu machen?


03.10.2006 18:33 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht



Bei meinem 12 Jahre alten, relativ gepflegten Twingo (noch 1 Jahr TÜV) fiel am Mittwoch letzter Woche (27.9.)mit bedrohlichem Getöse der Auspuff ab und verkeilte sich zwischen Stoßstange und Straße. Da ich von Autos nichts verstehe, seit einiger Zeit gerne ein neueres Auto mit mehr Sicherheitstechnik (aber ohne konkretere Vorstellungen) hätte und deshalb in den Twingo eigentlich nichts mehr investieren wollte (wobei ich die Reparaturkosten sicherlich überschätzte), habe ich blöderweise den Wagen mit allen Papieren meiner Werkstatt überlassen, praktisch für die Serviceleistungen Auspuff absägen, mich nach Hause bringen und Auto abmelden. Der Mechaniker: "Für den kriegt man höchstens noch 100 Euro, wenn der in den Export geht."

Als mir klar wurde, welche Dummheit ich gemacht hatte, und ich ohne Auto u.a. auch gar nicht in der Lage bin, ein neues zu suchen, bat ich die Werkstatt am gestrigen Montag (2.10.) darum, mir den Wagen zurückzugeben, selbstverständlich gegen Erstattung der Servicekosten. Ich erhielt die Auskunft, das Auto sei bereits abgemeldet, jemandem versprochen und "so gut wie verkauft" (an eine Verwandte des Mechanikers).

Frage: Gibt es eine Möglichkeit, das Auto wiederzubekommen?

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Wenn ich Sie richtig verstehe, haben Sie einen Auftrag erteilt, das Auto „zu verschrotten“. Wenn der findige Verkäufer auch plant, den Wagen zu „verscherbeln“, was er Ihnen ja gleich hätte sagen können, sollten Sie dem unter Hinweis auf sein merkwürdiges Geschäftsgebahren widersprechen. Formal können Sie den Auftrag kündigen und, unter Ersatz der Aufwendungen, Ihr Eigentum herausverlangen (der Wagen wurde ja noch nicht verkauft).


Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de

Nachfrage vom Fragesteller 03.10.2006 | 21:52

Bitte lesen Sie meinen Text noch einmal, besonders die Aussage des Mechanikers bzgl. eines eventuellen Verkauf des Autos ins Ausland, womit er mir suggerierte, dass das Auto nichts mehr wert und hier im Inland nicht mehr verkäuflich ist. Ein Verkauf, mit dem dann seine Serviceleistungen abgedeckt wären, war also schon denkbar. Einen Auftrag, der sich ausschließlich auf ein Verschrotten des Autos bezogen hätte, habe ich nicht erteilt.

Frage: Wie kann ich, wie Sie schreiben, "den Auftrag kündigen" und mein "Eigentum herausverlangen", d.h. den Mechaniker an einem Verkauf hindern, wenn ich keine Papiere mehr in der Hand habe?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.10.2006 | 09:16

Danke für Ihre Nachfrage. Es kann, denke ich, offen bleiben, was unter „Auspuff absägen“ zu verstehen ist. Bedenken Sie auch die mangelnde Beweisbarkeit mündlicher Abreden. Jedenfalls haben Sie die Möglichkeit den Auftrag dazu zu kündigen. Eine Formulierungshilfe kann ich (auch angesichts des knappen Einsatzes) und darf ich (Erstberatung, s. Betreiberrichtlinien) nicht geben. Ich bitte höflichst um Ihr Verständnis. Gerne stehe ich für eine weitere Vertretung und Entwurfsfassung zur Verfügung. Kontaktieren Sie mich dazu über meine Email.

Hochachtungsvoll

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