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Auszug bei Eigentümerwechsel bzw. Mietminderung


12.04.2005 21:12 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von

Rechtsanwalt Christian Kah



Ich bin am 08.01.05 in eine 2 Zimmer-Eigentumswohnung gezogen. Der Mietvertrag ist unbefristet. In der 1. Februarwoche kam die Vermieterin zu mir, um mir zu sagen, dass sie die Wohnung verkaufen müssen. Durch den "schwebenden" Zustand kann ich die Wohnung nicht so nutzen, wie ich möchte. Es gibt keine eingerichtete Küche, ich kann also nicht kochen und mich auch nicht so einrichten wie ich möchte, da ich nicht weiß, ob und wenn ja wann ich ausziehen muss. Außerdem finden nun dauernd Besichtigungstermine statt.
In welcher Höhe kann ich die Miete auf Grund dessen Kürzen?
In welchem Zeitraum muss ich nach dem Verkauf ausziehen?
Muss der Vermieter die Kosten für einen neuerlichen Umzug übernehmen?
Vielen Dank für die Antwort
Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Betrachtet man die von Ihnen geschilderte Situation, liegt eigentlich kein "schwebender Zustand" vor, denn Kauf bricht Miete nicht. D.h. der Mietvertrag gilt auch bei Verkauf gegenüber dem neuen Eigentümer weiter. Der neue Eigentümer tritt mit allen Rechten und Pflichten in den Mietvertrag ein. Der Verkauf an sich, wird daher keinen Auszug mit sich bringen. Der neue Eigentümer kann Ihnen lediglich innerhalb der gesetzlichen Kündigungsfrist ordentlich kündigen. Dies hätte der alte Eigentümer aber auch gekonnt.
Eine Mietminderung können Sie aus der Verkaufsabsicht des Eigentümers nicht herleiten. Dasselbe gilt für die Übernahme etwaiger Umzugskosten.

Ich hoffe, Ihre Anfrage hinreichend beantwortet zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Christian Kah
Rechtsanwalt
www.net-rechtsanwalt.de
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