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Ausziehen mit Tochter


| 21.05.2007 10:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Guten morgen,

ich bin berufstätig und Mutter einer 4-jährigen Tochter und möchte mit ihr ausziehen, mir eine Wohnung in der Stadt meines Jobs nehmen. Es hat verschiedene Gründe: die Strecke, die ich nicht mehr fahren kann und die Beziehung ist stark "beschädigt". Mein Mann ist prinzipiell einverstanden und möchte mich finanziell für die Wohnungsmiete unterstützen.
Welche Risiken gehe ich ein, wenn er plötzlich nach einer Zeit seine Meinung ändert? mache ich mich gerichtlich schuldig, weil ich mit meiner Tochter ausgezogen bin, kann er das im Fall einer Scheidung "ausnutzen"?

Ich habe von Trennunsgeld gehört, was ist das genau und wie wird dieses Trennungsgeld kalkuliert?

Muß ich lieber jetzt schon zu einem Rechtsanwalt gehen, obwohl es "nur" momentan um eine Trennung geht?

Vielen Dank für die sehr schnelle Antwort
Christelle

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage möchte ich wie folgt beantworten:

Ihr Mann ist Ihnen und Ihrer Tochter unterhaltspflichtig, und zwar muss er Ihnen, soweit Sie hierzu nicht selbst imstande sind, einen Lebensstandard entsprechend dem in Ihrer Ehe sichern. Dies gilt auch im Fall einer Trennung, Sie - als der ein Kind betreuende Ehegatte - haben dann Anspruch auf Ehegattenunterhalt, für Ihr Kind muss Ihr Mann zudem Kindesunterhalt zahlen.

Wie hoch die Unterhaltsverpflichtung Ihres Ehemannes ist, hängt von seinem Einkommen und hinsichtlich des Ehegattenunterhalts auch von Ihrem Einkommen ab. Eine eingehende Darstellung der Unterhaltsberechnung an dieser Stelle würde den Rahmen dieser Plattform sprengen. Sollten Sie sich mit Ihrem Mann nicht gütlich in einer für Sie akzeptablen Form einigen können oder befürchten, dass er sich nicht an Abmachungen hält, dann sollten Sie sich in der Tat umgehend zu einem Rechtsanwalt begeben, der Ihre Unterhaltsansprüche berechnen und geltend machen kann. Sollte jedoch Ihr Mann bereit sein, Sie und Ihre Tochter ausreichend finanziell zu unterstützen, und sollten Sie das Gefühl haben, ihm diesbezüglich auch vertrauen zu können, müssen Sie derzeit noch nicht notwendigerweise einen Anwalt aufsuchen.

Dass Ihrem Mann durch Ihr Ausziehen mit der Tochter irgendwelche Vorteile im Rahmen einer Scheidung entstehen könnten, kann ich nicht erkennen. Nur wenn Sie ihm das Kind dabei entziehen bzw. vorenthalten würden, könnte dies negative Konsequenzen für Sie haben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen, und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Jana Laurentius
(Rechtsanwältin)
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