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Auszahlungssumme bei Verkauf eines geerbten Hauses

| 24.02.2009 12:30 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


13:44

Meine Eltern wollen ein Testament machen, indem sie mir ihr Haus vererben. Ich soll im Erbfall dann meine Geschwister ausbezahlen, damit wertmäßig jedes ihrer Kinder gleich viel erbt.

Im Testament soll das so formuliert werden:
"Es soll ein Wertausgleich gemacht werden, damit jedes unserer Kinder wertmäßig gleich viel erhält, indem der zuständige Notar oder Nachlassverwalter oder sonstig zuständige basierend auf den dann aktuell geschätzten Marktwerten (Verkehrswerten) der einzelnen Vermögensteile die gegenseitigen Auszahlungsbeträge berechnet."

Wenn ich nach eintreten des Erbfalls das geerbte Haus sofort verkaufe, wird dann zur Berechnung der Auszahlung an meine Geschwister statt der Gutachterschätzung der tatsächlich erzielte Verkaufspreis zugrunde gelegt? Gibt es eine Frist, in der ich das Haus verkaufen müsste? Was ist zum Beispiel wenn ich 5 Jahre später das Haus verkaufe und der Verkaufspreis erheblich vom Gutachterwert abweicht und die Auszahlungen schon stattgefunden haben?

Vielen Dank!

24.02.2009 | 12:49

Antwort

von


(565)
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Sehr geehrte Damen und Herren,

ich möchte Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Nach der dargestellten Formulierung ist der tatsächliche Verkaufspreis und der Zeitpunkt des Verkaufes unbeachtlich.

Sie wären Ihren Geschwistern zum Ausgleich nach Eintritt des Erbfalles unter Beachtung des Verkehrswertes am Tag des Todes verpflichtet. Wenn Ihnen von den Geschwistern keine Frist gewährt wird und sich dazu im Testament nicht findet, wäre die Auszahlung sofort nach dem Erbfall fällig.

Üblicherweise sollte der Verkehrswert auch den tatsächlichen erzielbaren Marktpreis darstellen.

Ihr Eltern sollten gegebenenfalls eine andere Formulierung wählen, damit Sie nicht zu einem übereilten Verkauf gezwungen sind.

Ich hoffe meine Antwort genügt Ihnen für eine erste Orientierung im Rahmen der Erstberatung und ich darf darauf hinweisen, dass meine Ausführungen auf Ihrer Sachverhaltsdarstellung beruhen.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc..


Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

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Rückfrage vom Fragesteller 24.02.2009 | 13:02

Sehr geehrte Frau Sperling,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Wenn meine Eltern die zitierte Formulierung ganz weglassen würden, wie wäre dann die gesetzliche Regelung bzgl meiner Auszahlungsverpflichtung gegenüber meinen Geschwistern? Könnte ich dann das Haus verkaufen und würde in diesem Fall der tatsächlich erzielte Verkaufspreis zugrunde gelegt werde?

Meine Eltern sorgen sich, dass vielleicht der Gutachter einen zu hohen Wert schätzten wird, der nicht dem tatsächlichen Verkaufpreis entspricht (ich weiß dass das eigentlich nicht passieren sollte aber meine Eltern sind nun mal sehr skeptisch gegenüber Gutachtern).

Mit freundlichen Grüßen,

Amalaman

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.02.2009 | 13:44

Sehr geehrter Fragesteller,

ohne diese Formulierung wäre ein Streitfall gegeben und ohne Einigung zwischen den Geschwistern wäre im Ergebnis wiederum ein Gutachten zu erstellen.

Ihre Eltern könnten im Testament festlegen, dass der Verkaufspreis heranzuziehen ist, somit würde die Gutachtenproblematik nicht bestehen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 26.02.2009 | 07:55

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