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Auszahlungsmodalitäten im Erbfall

| 29.08.2010 14:56 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Vorgang:
Ein Onkel von mir verstarb.Er hinterliess einen Geldbetrag,welcher bei der Sparkasse auf einem Konto hinterlegt war.
Vom Amt wurden die Erbberechtigten ausfindig gemacht und gebeten sich zu melden damit ihnen das ihnen zustehende anteilige Geld ausbezahlt werden könne.
Da sich nicht jeder Erbe meldete zog sich das Verfahren sehr lange hin.
Auf Nachfrage beim Amt und bei der Sparkasse hiess es,dass erst jeder Erbe Antwort gegeben haben müsste.
Sollte dies nicht der Fall sein bliebe das Geld bei der Sparkasse liegen und keiner käme an das ihm zustehende Geld.
Frage:
Ist es so ,dass wenn sich nicht alle Erben gemeldet haben auch diejenigen Erben welche sich ausgewiesen haben, ihren ausgerechneten Anteil nicht bekommen und die Sparkasse sozusagen das Geld einbehalten kann ohne das man eine Handhabe hat an das Geld zu kommen?
Es müssten doch wenigstens die bekannten Erben ausgezahlt werden?

29.08.2010 | 15:16

Antwort

von


(817)
Langener Landstraße 266
27578 Bremerhaven
Tel: 0471/ 483 99 88 - 0
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank zunächst für Ihre Anfrage, die ich sehr gerne wie folgt beantworten möchte:

Zu 1.)Ist es so ,dass wenn sich nicht alle Erben gemeldet haben auch diejenigen Erben welche sich ausgewiesen haben, ihren ausgerechneten Anteil nicht bekommen und die Sparkasse sozusagen das Geld einbehalten kann ohne das man eine Handhabe hat an das Geld zu kommen?

Nein, dieses ist zum Glück nicht die zwingende Rechtsfolge. Es kann nämlich hier von der Erbengemeinschaft ein sog. Erbenaufgebotsverfahren (Erbenaufgebot) eingeleitet werden.

Hierzu wird eine öffentliche Bekanntgabe gemacht und innerhalb einer bestimmten Frist haben die anderen Miterben dann die Möglichkeit sich zu melden. Melden Sie sich erst nach Fristablauf, so sind Sie grundsätzlich von der Erbfolge ausgeschlossen, so dass dann also der Kreis der erben grundsätzlich endgültig feststeht.

Nachfolgend habe ich Ihnen einen interessanten Link zu diesem Thema beigefügt:

http://www.erbrecht-heute.de/Aktuell/Das-Erbenaufgebot.html


Zu 2.)Es müssten doch wenigstens die bekannten Erben ausgezahlt werden?

Ja, das ist nach dem Ablauf des oben beschriebenen Erbenaufgebotsverfahrens möglich, sofern alle Miterben damit einverstanden sind, dass die anteiligen Beträge ausgezahlt und anschließend unter den Miterben aufgeteilt werden.


Ich möchte Sie gerne noch abschließend auf Folgendes hinweisen:

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen kann. So kann nämlich durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen eine völlig andere rechtliche Beurteilung die Folge sein.

Ich hoffe, dass Ihnen meine Ausführungen geholfen haben. Sie können natürlich gerne über meine E-Mail-Adresse oder die Nachfrageoption mit mir Verbindung aufnehmen.

Ich wünsche Ihnen noch einen angenehmen Sonntagnachmittag!

Mit freundlichem Gruß von der Nordseeküste

Dipl.-Jur. Danjel-Philippe Newerla, Rechtsanwalt

Stresemannstr. 46
27570 Bremerhaven
kanzlei.newerla@web.de
Fax.0471/140244


Rechtsanwalt Dr. Danjel-Philippe Newerla
Fachanwalt für Informationstechnologierecht, Fachanwalt für Gewerblicher Rechtsschutz, Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht

Bewertung des Fragestellers 29.08.2010 | 16:04

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