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Auszahlung von Urlaub zum Ende der Beschäftigung

17.12.2018 08:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Morgen,
können Sie mir hierzu eine verbindliche Auskunft geben ?

Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet in 2,5 Monaten.
Aus betrieblichen Gründen würden wir gern aufgelaufene Überstunden und Resturlaub auszahlen, so dass der Arbeitnehmer möglichst bis zum letzten Tag arbeiten könnte.
Der Arbeitnehmer befürchtet, dass er daduch Nachteile bei seinem Arbeitslosengeld hätte.

Hätte eine Auszahlung von Resturlaub zum Beschäftigungsende zur Folge, dass der Arbeitnehmer erst später Arbeitslosengeld bekommen würde ?
Wie verhält es sich bei Auszahlung der Überstunden ? Diese könnten wir auch bereits in den Vormonaten auszahlen. Könnte dies negative Folgen für den Arbeitnehmer haben, bzw erhöht sich nicht dadurch sogar die Bemessungsgrundlage zur Berechnung des Arbeitslosengeldes ?




Sehr geehrte Damen und Herren,

Ihre Fragen beantworte ich wie folgt:

Gemäß § 157 SGB III ruht das Arbeitslosengeld für Zeiten, in denen der Versicherte aufgrund einer früheren Tätigkeit Urlaubsabgeltung oder Abgeltung von Überstunden erhält. Aus diesem Grund sollte vorab der Urlaub in natura genommen und die Überstunden vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses ausbezahlt werden. Wahrscheinlich ist die Auszahlung von Überstunden im nächsten Jahr für den Arbeitnehmer aufgrund der Steuer und der Erwartung zu erwartenden Arbeitslosigkeit günstiger.

Die Bemessungsgrundlage für das Arbeitslosengeld 1 ist gemäß § 151 SGB III das durchschnittliche tägliche Entgelt. Es spielt für die Bemessungsgrundlage keine Rolle, wann die Überstunden vergütet werden.

Ich hoffe, Ihre Fragen hinreichend beantwortet zu haben. Für eine Rückfrage können Sie die kostenlose Rückfragefunktion nutzen.

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