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Auszahlung von Unfallschaden

| 29. September 2022 16:32 |
Preis: 30,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


Ich habe beim Einparken ein anderes Auto gestreift, wodurch ein Lackschaden bei beiden Fahrzeugen entstanden ist. Ich bin mit der Geschädigten so verblieben, dass sie ein Angebot von ihrer Werkstatt einholt und ich es bezahle. Nun hat sie ein Angebot in Höhe von ca. 1.500 € vorgelegt. Es handelt sich um einen kleinen Lackschaden an 2 Karosserieteilen an einem 15 Jahre alten Fahrzeug. Der Betrag kam mir sehr hoch vor, weshalb wir ein Gegenangebot von unserer Werkstatt eingeholt haben. Es liegt bei 1.150 €. Nun fordert die Geschädigte, dass ich ihr den Betrag unserer Rechnung ausbezahle. Sie möchte das Auto doch nicht reparieren lassen. Mir ist bewusst, dass sie ein Recht auf Auszahlung anstatt der Reparatur hat. Stimmt das? Wie kann ich den fälligen Betrag möglichst gering halten?

29. September 2022 | 18:02

Antwort

von


(26)
Hellabrunner Straße 5
81543 München
Tel: 0151-26216403
Web: http://www.strafverteidiger-blobel.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der von Ihnen angegebenen Informationen sehr gerne wie folgt beantworten:



"Mir ist bewusst, dass sie ein Recht auf Auszahlung anstatt der Reparatur hat.":
Dies ist absolut korrekt. Grundsätzlich hat man als Unfallopfer die Wahlmöglichkeit, ob man sich den Unfallschaden auszahlen lässt oder ob man den Schaden reparieren lässt.
Die Geschädigte muss ihr Fahrzeug demzufolge nicht reparieren lassen und kann von Ihnen eine Auszahlung der "fiktiven Reparaturkosten" verlangen.

Die voraussichtlichen Reparaturkosten, die Ihnen von Ihrer Werkstatt genannt wurden, sind i.d.R. inklusive der Mehrwertsteuer. Da die Geschädigte den Schaden aber ganz offensichtlich nicht wieder in Stand setzen möchte, fällt die MwSt sogesehen auch nicht an und Sie können den Betrag mindern, § 249 II 2 BGB. Es ergibt sich dann ein Netto-Betrag von 966,39€.

§ 249 BGB: Art und Umfang des Schadensersatzes:
(1) Wer zum Schadensersatz verpflichtet ist, hat den Zustand herzustellen, der bestehen würde, wenn der zum Ersatz verpflichtende Umstand nicht eingetreten wäre.
(2) Ist wegen Verletzung einer Person oder wegen Beschädigung einer Sache Schadensersatz zu leisten, so kann der Gläubiger statt der Herstellung den dazu erforderlichen Geldbetrag verlangen. Bei der Beschädigung einer Sache schließt der nach Satz 1 erforderliche Geldbetrag die Umsatzsteuer nur mit ein, wenn und soweit sie tatsächlich angefallen ist.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie gerne die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Marcel Blobel

Rückfrage vom Fragesteller 29. September 2022 | 19:11

Guten Tag Herr Blobel,

besten Dank für die schnelle Rückmeldung bzw. Bestätigung meiner Vermutung.

Reicht eine mündliche Vereinbarung und der Zahlungsbeleg als Nachweis und Abschluss der Geschichte oder sollte das nochmals schriftlich vereinbart werden, dass ich den Betrag x als Schadensersatz bezahle, damit es keine weiteren Nachforderungen geben wird?

Beste Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29. September 2022 | 19:27


Im Hinblick auf die Nachweisbarkeit empfiehlt sich eine kurze schriftliche Bestätigung über die tatsächliche Summe, über die man sich dann letztlich geeinigt hat. Sie sollten auch auf die Einmaligkeit der Zahlung hinweisen und dass weitere Ansprüche dadurch ausgeschlossen sind.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 29. September 2022 | 19:27

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