Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Auszahlung von Überstunden

| 18.06.2016 16:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Es besteht folgende Situation: Ich bin seit längerem AU und da mein Krankengeld ausläuft habe ich einen Antrag auf ALG I nach der Nahtlosigkeitsregelung gestellt. Durch die dafür notwendige Arbeitsbescheinigung erfuhr ich, dass mein Arbeitgeber beabsichtigt mir im Juni, also im laufenden Monat, meine 93 Überstunden auszuzahlen. Es ist auf der Bescheinigung als einmalig gezahltes Sozialversicherungsentgeld gekennzeichnet. Ich möchte diese Auszahlung nicht, da ich im Laufe des Jahres an meine Arbeit zurückkehren will. Von der Personalchefin wurde mir signalisiert, dass man die Zahlung, obwohl sie noch nicht bei mir eingetroffen ist, nun nicht mehr rückgängig machen könne.
1. Würde die Zahlung ggf. auf das ALG I angerechnet werden?
2. In den Richtlinien des Arbeitgebers zur flexiblen Arbeitszeitregelung steht, dass prinzipiell der Ausgleichszeitraum für Überstunden das entstandene Jahr ist, wenn dies nicht möglich sei, können diese in Höhe der vereinbarten Wochenarbeitszeit in das folgende Jahr übertragen werden. Ich hatte in 2015 gearbeitet, allerdings nur kurz. Gibt es eine gesetzliche Grundlage, der Auszahlung der Überstunden zu widersprechen, bzw. das Geld ggf. zurück zu überweisen?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworte:



Frage 1:
"Würde die Zahlung ggf. auf das ALG I angerechnet werden?"


Nein, nach Ihrer Schilderung würde es zu keiner Anrechnung kommen, da es sich lediglich um die Auzahlung vergangener Arbeitsleistungen handelt.


Frage 2:
"Gibt es eine gesetzliche Grundlage, der Auszahlung der Überstunden zu widersprechen, bzw. das Geld ggf. zurück zu überweisen?"


Nach Schilderung der Personalabteilung nicht, da die Anweisung bereits vorgenommen wurde. Zum anderen kann die Personalabteilung nach der Sachlage auch gar nicht wissen ob und wann Sie in den Betrieb zurückkehren, sodass es sogar ausgesprochen fürsorglich vom Arbeitgeber ist, diese Zahlung vor einem möglichen Verfall unaufgefordert zur Auszahlung zu bringen.


Mit freundlichen Grüßen

Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Bewertung des Fragestellers 07.08.2016 | 17:42

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Herzlichen Dank und gerne wieder!"
Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 07.08.2016 5/5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 69672 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Schnell, präzise, sachlich - perfekt. Ganz herzlichen Dank. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Frage ausführlich beantwortet keine weitere Nachfrage. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
vielen Dank für die rasche und gründliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER