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Auszahlung von Resturlaub - Fristgerechte Kündigung durch AN

16.08.2013 08:41 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Zusammenfassung:

Kündigung und Urlaubsanspruch.

Guten Tag,

meine Kündigung erfolgte am 16.08.2013 Fristgerecht zum 31.08.2013.
Der TVöD sichert mir 29 Tage Erholungsurlaub/Jahr zu. Außerdem habe ich aus dem letzten Jahr einen Tag Urlaub. Gesamt ergeben sich also 30 Urlaubstage.

Mein AG ist allerdings nur bereit mir den gesetzl. festgelegten Mindesturlaub von 20 Tagen (+1 Rest) auszuzahlen.

Ist das so in Ordnung oder habe ich Anspruch auf Auszahlung der 30 Tage?

(Den Urlaub zu nehmen wurde einvernehmlich ausgeschlossen)

16.08.2013 | 09:08

Antwort

von


(2461)
Damm 2
26135 Oldenburg
Tel: 0441 26726
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Sehr geehrte Ratsuchende,


da Sie erst in der zweiten Jahreshälfte ausscheiden, behalten Sie Ihren VOLLEN Jahresurlaubsanspruch; das BUrlG sieht keine Kürzung vor (ArbG Frankfurt, Urt.v. 02.10.2002, Az.: 7 Ca 7053/01 ), wenn keine andere Regelung ausdrücklich getroffen worden ist, was ja nach Ihrer Sachverhaltsdarstellung auszuschließen ist.


Dieser VOLLE Urlaubsanspruch ist auch nicht auf den gesetzlichen Mindesturlaub beschränkt, sondern umfasst den gesamten vertraglichen Urlaubsanspruch, der bei Beendigung noch nicht erfüllt ist (BAG, Urt.v. 22.10.2009, Az.: 8 AZR 865/08 ), sofern eben nichts anderes vereinbart worden ist (BAG, Urt.v. 24.03.1992, Az.: 9 AZR 7/91 ).


Und genau das ist zu verneinen, so dass sich Ihr Arbeitgeber irrt. Bestehen Sie auf Ihre Ansprüche und der vollen Auszahlung.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle
Damm 2
26135 Oldenburg

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