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Auszahlung von Erbmasse bei Großfamilie

23.10.2012 18:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


10:01

Wir sind 12 Geschwister und beide Elternteile sind verstorben. Es gibt einen amtlichen Verkehrswert für die Erbmasse. Obwohl die Auszahlung einer Einzelperson möglich wäre, fordert eine Schwester nach vollem Verkehrswert ausbezahlt werden zu wollen und droht ansonsten mit der Einleitung einer Zwangsversteigerung. Ist es ihr Recht, den vollen amtlichen Verkehrswert einzufordern? Kann sie, selbst wenn eine Auszahlung möglich wäre, trotzdem jederzeit eine Zwangsversteigerung einleiten?

23.10.2012 | 18:57

Antwort

von


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53721 Siegburg
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage ist mißverständlich. Wollen Sie, dass eine Person aus der Erbengemeinschaft ausscheidet oder wollen Sie die Erbengemeinschaft ganz auflösen?
Wenn eine Person ausscheiden soll, hat sie einen Anspruch auf ihren Bruchteil vom Verkehrswert. Wenn Sie die komplette Erbengemeinschaft auflösen wollen, müssen Sie einen Teilungsplan machen, mit dem alle Mitglieder der Erbengemeinschaft einverstanden sein müssen.

Grundsätzlich ist eine Erbengemeinschaft eine Gemeinschaft mit dem Zweck auseinandergesetzt zu werden. Jedes Mitglied kann die Auseinandersetzung jederzeit beanspruchen. Wenn die Mitglieder der Erbengemeinschaft sich nicht einigen können, kann jeder Mitglied jederzeit die Teilungsversteigerung und die Verwertungvollstreckung bei Gericht beantragen.

Ich hoffe Ihnen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Schüler
Rechtsanwältin


Rückfrage vom Fragesteller 23.10.2012 | 22:20

Angenommen man redet über einen Wert von 120.000€ (so besser zu berechnen) als Verkehrswert des Amtsgerichtes - kann sie die vollen 10.000€ einfordern, ohne dass man festgestellt hat, ob dieser Verkehrswert auch tatsächlich auf dem freien Markt erzielt werden kann? Es ist eine Einigung angedacht, die Auszahlung wurde dieser Einzelperson angeboten, trotzdem droht sie mit der Zwangsversteigerung, wenn nicht mindestens der 12te Anteil des Verkehrswertes ausbezahlt wird. Diese Einzelperson könnte direkt ausbezahlt werden (nötigenfalls mit dem Verkehrswert), aber es gibt andere Personen, welche nur den Anteil des tatsächlich auf dem Markt erzielbaren Wert ausbezahlen möchten, da ein Verkauf eigentlich nicht angedacht ist, um die Immobilie als ideellen und zentralen Punkt in der Familie zu behalten. Es könnte also eine Art Erpressung vorliegen - "wenn nicht Verkehrswert, dann Einleitung Zwangsversteigerung". Zusätzlich fordert diese Person noch die Anerkennung von Pflegeleistungen, ohne dass diese berufliche Einschnitte hatte. Im gesamten fordert diese Person also fast 150% von dem eigentlich zustehenden 12tel Anteil aus dem Berliner Testament.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 24.10.2012 | 10:01

Ihre Nachfrage ändert nichts an meiner Antwort.
Es liegt keine Erpressung vor, wenn man etwas verlangt, was einem gesetzlich zusteht.
Entweder Sie sezten sich einvernehmlich auseinander oder die Imobilie muss verkauft oder teilungsversteigert werden.

Bei Ihrem sehr geringen Einsatz kann ich Ihnen nicht auch noch die Frage bezüglich der Bewertung der Pflegeleistung beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Anke Schüler
Rechtsanwältin

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