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Auszahlung eines Erbteils bei bestehendem Wohnrecht


| 02.06.2007 22:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Hoyer



Sehr geehrte Damen und Herren

Im Jahr 2006 ist meine Mutter verstorben. In ihrem Testament hat sie folgendes verfügt:
Sohn A erbt 1/2 Gesamtvermögen, Sohn B ( das bin ich) erbt 1/4 Gesamtvermögen, Tochter C erbt 1/4 Gesmtvermögen. Da Sohn A beim
Kauf des Hauses DM 6000.- investierte und sämtliche anfallende
Reparaturen ausführte, bleibt sein Wohnrecht ( laut Testament, aber nicht im Grundbuch eingetragen) bis zu seinem Lebensende erhalten. Da ich Sohn B kein Interesse an dem Haus habe, möchte ich mein 1/4 Erbteil von Sohn A ausbezahlt bekommen. Sohn A ist aber der Meinung , er brauche das nicht da er ja lebenslanges Wohnrecht habe. Stimmt das, oder wie komme ich an mein Erbteil.

Mit freundlichen Grüßen
Eingrenzung vom Fragesteller
02.06.2007 | 23:15

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Sehr geehrter Rechtsratsuchender,

angesichts ihres Einsatzes möchte ich die Frage wie folgt beantworten:

Sie bilden mit Ihren Geschwistern eine sogenannte Erbengemeinschaft gemäß §2032 BGB.

Gemäß § 2042 Abs. II BGB i.V.m.753 BGB kann jeder Erbe jederzeit die Auseinandersetzung verlangen, wobei der gesamte Wert des Nachlasses ermittelt und dann je nach Anteil an die Erben ausgekehrt wird.

Die Auseinandersetzung bezüglich des Grundstückes erfolgt durch Zwangsversteigerung und durch Teilung des Erlöses.Sofern Ihr Bruder an dem Grundstück ein Wohnrecht besitzt, kann dies zwar nicht die Zwangsversteigerung verhindern, jedoch wird der Wert des Grundstückes durch dieses Wohnrecht gemindert. Es ist folglich zu empfehlen, den Wert des Grundstückes mit dem Wohnrecht des Bruders ermitteln zu lassen, um einen Anhaltspunkt zu haben.Der Wert des Wohnrechtes ist naturgemäß höher, je jünger Ihr Bruder ist, weswegen der Wert des Grundstückes nahezu wertlos sein kann!

Bitte beachten Sie dass diese Antwort aufgrund Ihrer Schilderung des Sachverhaltes erfolgt ist und nur eine erste Orientierung darstellen soll. Bedenken Sie auch, dass aufgrund des Minimaleinsatz eine umfangreichere Auskunft nicht erwartet werden kann.

freundliche Grüße

Andreas Hoyer
Rechtsanwalt
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