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Auszahlung des Bruders

19.02.2009 07:38 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Ich habe zusammen mir meinem Bruder ein Mehrfamilienhaus vererbt bekommen.
Mein Bruder möchte sich auszahlen lassen, um sich selbst etwas aufzubauen.
Meine Mutter hat lt. dem Testament meines Vaters ein lebenslanges Wohnrecht und zahlt keine Miete.

Ein Berater der Bausparkasse war da um das Haus zu schätzen.
Er hat das Haus auf ca. 225.000 € geschätzt. Da meine Mutter schätzungsweise auch
die nächsten weiteren 20 Jahre keine Miete zahlt, würde sich der Wert um 98.000 € vermindern.
Demnach ein Wert von ca. 127.000 €.

Muss ich rein rechtlich meinem Bruder die Hälfte von 225.000 € auszahlen?
Weil eigentlich ist die Minderung doch für die Zukunft geschätzt.
Wenn wir das Haus zusammen verkaufen würden, würden wir von dem
potentiellen Käufer doch nur die 127.000 € bekommen.
19.02.2009 | 08:30

Antwort

von


(562)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: http://www.RafBB.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

eine Auszahlung des Erbanteils ist nur bei einer Einigung der Erben möglich. Gegen den Willen eines Teils der Erbengemeinschaft ist die Auseinandersetzung nur durch Veräußerung möglich; § 2042 BGB in Verbindung mit § 753 BGB .

Grundlage für eine Einigung sollte daher der Preis sein, der durch freien Verkauf erzielt werden kann.

Ein Anhaltspunkt für die Berechnung des Wertes des Wohnrechts ist die statistische Lebenserwartung des Berechtigten. Diese können Sie zum Beispiel hier kostenlos berechnen lassen: <a target="_blank" href="http://test.gesundheit.ch/." rel="nofollow">http://test.gesundheit.ch/.</a>

Anhand der Lebenserwartung können Sie dann den statistischen Wert des Wohnrechts errechnen. In einem Vertrag können Sie diesen Wert zunächst als Grundlage für die Berechnung der Auszahlung machen und bei tatsächlicher Abweichung über einen bestimmten Prozentsatz hinaus eine Ausgleichszahlung von Ihrem Bruder oder an Ihren Bruder vereinbaren.

Sollte es zu keiner Einigung kommen, hat jeder der Erben die Möglichkeit, die Erbauseinandersetzung im Wege der Zwangsversteigerung zu verlangen, wobei idR ein geringerer Anteil an der Immobilie als im freien Verkauf oder bei Einigung erzielt wird. Daher ist idR aus wirtschaftlichen Gründen davon abzuraten.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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