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Auszahlung des 2. Pflichtanteils

22.04.2015 23:46 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Zu einer Erbschaftsangelegenheit (Auszahlung des 2. Pflichtanteils nach verstreben der Erblasserin) habe ich folgende Fragen:

1) Gibt es eine Frist zur Auszahlung des 2. Pflichtanteils nachdem die Erblasserin verstorben ist?
Grund der ersten Frage ist, dass zunächst die Immobilie der Erblasserin verkauft werden muss.
2) Wie viel Zeit hat man um die Immobilie zu verkaufen? Das Einfamilienhaus wurde auf einen Verkehrswert geschätzt als der erste Pflichtanteil fällig war.
3) Angenommen den Fall dass der 2te Pflichtanteil binnen eines bestimmten Zeitraum ausgezahlt werden muss das Haus jedoch später zu einem höheren / niedrigeren Wert verkauft wird. Was passiert dann mit der entstandenen Differenz zu dem zuvor fest gelegten Verkehrswert?
4) Wie würde die Auszahlung des 2ten Pflichtanteils gehandhabt werden, wenn das Haus zunächst vermietet werden würde?

23.04.2015 | 08:56

Antwort

von


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78462 Konstanz
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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

1.
Pflicht- und Pflichtteilsergänzungsansprüche verjähren in drei Jahren, §§ 195, 199. Die Forderung müsste also z.B. rechtzeitig im Wege der Klage gerichtlich geltend gemacht werden, um die Verjährung zu hemmen, § 204 BGB . Allerdings ist es natürlich möglich, den Anspruch früher geltend zu machen.

2.
Der Anspruchsgegner ist ja nur verpflichtet, den Anspruch in Geld auszubezahlen. Wenn er sich dieses anderweitig „besorgen" kann, hätte er sogar länger Zeit, die Immobilie zu veräußern bzw. er müsste dies theoretisch gar nicht.

3.
Der im Jahr x angesetzte Verkehrswert bildet lediglich den damaligen Zeitpunkt ab – seither kann es zu Wertverbesserungen oder -verminderungen gekommen sein, weshalb diese Frage im Rahmen dieser Plattform nicht abschließend beurteilt werden kann.

4.
Wie bereits ausgeführt muss der Anspruch erfüllt werden – wenn dies ohne Verkauf möglich sein sollte, ist auch gegen eine Vermietung nichts einzuwenden.

Ich rate Ihnen, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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