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Auszahlung an Geschwister


26.01.2006 22:00 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA



Hallo
ich bin neu hier und habe ein Problem.
Main Vater ist vor 30Jahren gestorben und meine Eltern hatten ein Berliner Testament. Meine Mutter hatte für eine meine älteste Schwestern eine Hypothek auf das Elternhaus aufgenommen als vorzeitiges Erbe. Ich habe ein Grundstück 10 Jahre später geschenkt bekommen( mit Notar), wo ich ein Haus gebaut habe. In diesem Haus wohnt meine Mutter zur Miete ( 1/2 von Mietspiegel). Im alten Haus war so viel zu machen, das ich diesse meiner Mutter nicht zumuten konnte.Ausserdem habe ich bis zu diesen Zeitpunkt sehr viel Geld und Zeit in das Haus gestopft.Von diesen wußten meine Schwestern nichts und ich habe es auch gerne gemacht.Meine Mutter hat keine besonders hohe Rente und ich wohne 250km entfernt. Meine andere Schwester sollte Ihr Geld bekommen sowie das alte Haus verkauft ist. Leider hat sich dieses über mehrer Jahre hingezogen und meine Mutter hat nur den Betrag zur Tilgung Ihrer Hypothek bekommen.
Meine Schwester war sehr erbost darüber und fühlte sich über den Tisch gezogen. Nun haben wir uns geeinigt, das Sie von mir und meiner älteren Schwester einen bestimmten Betrag bekommt und dann Ruhe ist.
Jetzt mein Problem.
Wie kann ich mich absichern, dass Sie nicht später nach den Tot meiner Mutter noch mal Geld von mir haben will.
Mit dem Betrag ist Sie einverstanden und für Sie wäre die Sache erledigt.

Für eine Hilfe wäre ich sehr DANKBAR

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Sehr geehrte Ratsuchende,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt.

Die sicherste Variante ist eine schriftliche Vereinbarung zwischen den 3 Schwestern, die zunächst die ursprünglichen Beträge der Schenkungen und damit verbunden Aufwendungen aufweißt, also der Wert der Hypothek, der Wert des übertragenen Grundstückes, der Wert des gesamten Mietnachlasses, der Wert der vorgenommenen Reparaturen in dem Elternhaus, sowei der Verkaufspreis für das Elternhaus.

Dann beziffern Sie den Betrag, den die eine Schwestern jeweils von den beiden Schwestern erhält, und das mit dieser Zahlung alle Ansprüche aus einer vorweggenommenen Erbfolge gegen die Schwestern mit dieser Ablösung ausgeschlossen sind.

Hinsichtlich der späteren Erbfolge können Sie hierauf natürlich keinen Einfluß nehmen, da dies nur Ihre Mutter regeln kann. Jedoch könnte die Schwester, die durch die ausgezahlt werden soll gegenüber Ihrer Mutter hinsichtlich der Ablösung durch Ihre beiden Schweszern einen generellen Erbverzicht erklären.

Eine solche weitergehende Regelung könnte z.B. zusammen mit einem notariellen Testamente Ihrer Mutter geregelt werden, so dass im Erbfalle ihre Schwester, welche jetzt auszuzahlen ist, keinen Erbanspruch mehr hat und somit von Ihnen auch keine irgendwie gearteten Ansprüche gegen Sie geltend machen kann. Eine solcher Erbverzicht ist allerdings ein Erbvertrag und müßte notariell beurkundet werden, was mit zusätzlichen Kosten verbunden wäre. Allerdings stellt dies auch die sicherste Variante dar.

Gerne kann ich Ihnen eine Vereinbarung ausarbeiten, die Ihnen vor möglichen späteren Ansprüchen Ihrer Schwester Sicherheit gewährt. Dies Variante wäre wesentlich günstiger als eine Erbvertrag und bietet Ihnen auch ausreichend Sicherheit.

Allerdings sollten Sie vorab prüfen, ob Ihre Schwester überhaupt einen Anwalt in dieser Sache akzeptiert, da sie bereits aus den gemachten Erfahrungen in der Vergangenheit möglicherweise besonders kritisch sein wird.

Bei Nachfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Hinsichtlich einer Ausarbeitung einer Vereinbarung kontaktieren Sie mich bitte direkt per Email RASchroeter@arcor.de.

Mit besten Grüßen

RA Schröter
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