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Auszahlung Tantieme nach Kündigung

| 29.06.2014 13:47 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


21:26

Zusammenfassung:

Fragen zur Auszahlung von Tantiemen bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Als Leiter Vertriebsmarketing war ich bis 01.07.2014 für die Dauer von 9Jahren bei der Firma VITA in Bad Säckingen tätig. Die Kündigung erfolgte meinerseits. Eine jährliche Tantieme war Teil meines Gehalts. Dieses Jahr waren es 100% durch Zielerfüllung also 25.000€. Die Zusammenstellung der Tantieme ist in drei Teile aufgeteilt. Trotz Kündigung meinerseits wurde mir die Tantieme für das Jahr 2014 zugesprochen. Alle drei Komponenten wurden zu 100% erreicht. Dazu muss ich erklären, dass die persönlichen Ziele (b und c) kurzfristig geändert wurden um sie auch in 3 Monaten (Kündigungsfrist beträgt 3 Monate) erreichen zu können. Bis zu diesem Punkt ist alles zuvorkommend gelaufen zwischen der Firma Vita und meiner Person.
Bei der tatsächlichen Abrechnung wurde die Tantieme (alle drei Bereiche) um die Hälfte gekürzt mit der Begründung, weil ich zum 30.06.14 das Unternehmen verlasse. Dies ist für mich nicht nachvollziehbar da ich die Ziele zu 100% erreicht habe. Das Teil a (Unternehmensziele) um 50% reduziert wird kann ich gut nachvollziehen, aber die persönlichen Ziele haben nichts mit dem Ausscheidungszeitpunkt zu tun. Das Erreichen von persönlichen Mitarbeiterzielen kann zu einem beliebigen Zeitpunkt im Jahre erfolgen – es muss nicht unbedingt Ende des Jahres sein.
Glauben Sie dass man wegen dieser Kürzung erfolgreich prozessieren könnte?
Auf eine baldige Antwort würde ich mich freuen.

Mit freundlichen Grüßen

29.06.2014 | 14:23

Antwort

von


(572)
Enderstr. 59
01277 Dresden
Tel: 0351/2699394
Tel: 0900 1277591 (2,59 €/. ü , )
Web: http://www.anwaltskanzlei-sperling.de
E-Mail:
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Im Sachverhalt geben Sie an:
„dass die persönlichen Ziele (b und c) kurzfristig geändert wurden um sie auch in 3 Monaten (Kündigungsfrist beträgt 3 Monate) erreichen zu können."

und das diese angepassten Ziele erreicht wurden.

Wenn die Ziele verändert wurden und die Prämie in diesem Zusammenhang nicht angepasst wurde, dann spricht die vorliegende Vereinbarung dafür, dass die Tantiemen auszuzahlen ist. Denn der AG hätte neben der Anpassung des Ziels auch die Höhe verringern können. Danach gehe ich davon aus, dass eine Klage Aussicht auf Erfolg haben wird.

Beachten Sei bitte arbeitsgerichtlichen Verfahren hat jede Partei, unabhängig vom Ausgang, seine Kosten (Anwalt, Gericht) selbst zu tragen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.




Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
---------------------------------------
Rechtsanwältin
Fachanwältin für Familienrecht
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Betriebswirt (HWK)





Rückfrage vom Fragesteller 29.06.2014 | 16:10

Sehr geehrte Frau Sperling,

Ihre Antwort bestätigt meine Vermutung. Frau Sperling, sicherheitshalber möchte ich Ihnen die letzte Korrespondenz mit meinem AG zukommen lassen:

Hallo Greg,

hoffe, du genießt die freie Zeit bis zum Neustart…
Wünsche dir nochmals viel Glück bei deiner neuen Aufgabe in meiner Heimat!


Bitte entschuldige zunächst meine verspätete Antwort zur Tantiemenabrechnung.

Es scheint, dass wir ein kleines Kommunikationsproblem hatten.
Es trifft absolut zu, dass du 100% Zielerreichung hast. Das haben wir besprochen, wurde von mir auch bestätigt und ist in der LOE Datei auch so aufgeführt.

Die Prämien- oder Tantiemenhöhe ist jedoch immer auf das ganze Jahr bezogen zu verstehen und wenn ein Mitarbeiter nicht das ganze Jahr im Unternehmen ist, bekommt er auch diese nur zeitanteilig vergütet. So handhaben wir das auch im Verkauf und ich habe mir von Hrn. Cordes sagen lassen, dass z.B. neue Mitarbeiter in seinem (ehemaligen) Bereich, die unterjährig eingestellt werden, Tantiemen auch immer nur zeitanteilig erhalten haben.

Das war immer und ist noch mein Verständnis und es tut mir leid, wenn bei dir angekommen ist, du bekommst 100% Jahres-Prämie, wenn ich dir 100% Zielerreichung bestätigt habe, was 100% zeitanteilige Prämie bedeutet .

Ich finde angemessen und auch den Kollegen gegenüber nur fair, wenn wir in deinem Fall ebenso verfahren.

Bitte vergiss in diesem Zusammenhang auch nicht, dass ich dir entgegengekommen bin nach deiner Kündigung, indem ich
- bereits vereinbarte Ziele aus dem Mitarbeitergespräch nochmals angepasst habe um dir die Zielerreichung zu ermöglichen
- dir sogar die Seminarteilnahme auf deine Rückfrage hin unverändert ermöglicht habe….und jetzt sogar noch Prämie dafür bezahle.

Ich würde mich freuen, wenn erkennst, dass ich hier in bester Absicht, fair und gerecht vorgegangen bin.

Viele Grüße und nochmals alles Gute für die Zukunft

Michael

Frau Sperling, bleibt Ihre Aussage trotzdem unverändert und kann ich Ihre Email an meinen bisherigen Arbeitgeber weiterleiten bevor ich rechtliche Schritte einleite? Vielleicht wäre so auch eine außergerichtliche Einigung möglich.

Vielen herzlichen Dank für Ihren Rat.

Mit freundlichen Grüßen


Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 29.06.2014 | 21:26

Sehr geehrter Fragesteller,

auch danach bleibt es bei der o.g. Antwort. Insbesondere der Vergleich mit den unterjährig eingestellten MA ist sachfremd, da diese MA meist eine gewisse Einarbeitung benötigen.

Mit vorzüglicher Hochachtung

Simone Sperling
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 29.06.2014 | 16:11

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