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Auswandern mit Niederlassungserlaubnis

| 01.08.2014 19:55 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von


19:14

Zusammenfassung:

Fortbestand einer Niederlassungserlaubnis bei zweijährigem Auslandsaufenthalt

Hallo,

Ich bin ein in Deutschland geborene Türke. Habe einen türkischen Pass und eine Niederlassungserlaubnis (unbefristete Aufenthaltstitel).

Ich arbeite bei einer Internationalen Firma, die mich für 2 Jahren nach Dubai als Expat schicken möchte. Ich habe die Ausländerbehörde besucht, meine Situation erklärt und die haben mir eine Bescheinigung erstellt, dass ich Gem. § 51 Abs. 2 Aufenthaltgesetzes das Bundesgebiet über einen Zeitraum von 6 Monaten verlassen sollte, behält meine Niederlassungserlaubnis ihre Gültigkeit.

Ich bin informiert worden, dass ich mich in D abmelden sollte, weil ich für die kommende 2 Jahre nicht in D leben werde und auch keine Wohnung habe werde.

Wenn ich mich jetzt in D abmelde und nach 2 Jahren wieder nach D zurückkehre (werde D ab und zu besuchen, da meine Eltern in D leben), kann ich mich wieder Problemlos anmelden und alle meine Rechte behalten? Wird meine erteilte Niderlassungerlaubnis ihre Gültigkeit behalten?

Falls sie irgendetwas nicht klar ist, kann ich meine Situation gerne besser erklären.

Über Ihre Hilfe würde ich mich sehr freuen!






01.08.2014 | 20:20

Antwort

von


(1779)
Marktstraße 17/19
70372 Stuttgart
Tel: 0711-7223-6737
Web: http://www.hsv-rechtsanwaelte.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach meiner ersten Einschätzung haben Sie da in der Tat kein Verlust von Rechten zu befürchten.

Wenn Sie ausreisen, melden Sie sich bei der Meldebehörde ab und später wie an.

Zum Aufenthaltsrecht:

In dem von Ihnen genannten § 51 Abs. 2 AufenthG steht:

"Die Niederlassungserlaubnis eines Ausländers,

- der sich mindestens 15 Jahre rechtmäßig im Bundesgebiet aufgehalten hat sowie die Niederlassungserlaubnis seines mit ihm in ehelicher Lebensgemeinschaft lebenden Ehegatten

erlöschen nicht nach Absatz 1 Nr. 6 und 7 (wenn der Ausländer aus einem seiner Natur nach nicht vorübergehenden Grunde ausreist oder wenn der Ausländer ausgereist und nicht innerhalb von sechs Monaten oder einer von der Ausländerbehörde bestimmten längeren Frist wieder eingereist ist),

- wenn deren Lebensunterhalt gesichert ist und

- kein Ausweisungsgrund nach § 54 Nr. 5 bis 7 oder § 55 Abs. 2 Nr. 8 bis 11 vorliegt.

Beides - Letzteres Lebensunterhalt/kein besonderer Ausweisungsgrund dürfte bei Ihnen vorliegen, da Sie ein Arbeitsverhältnis fortwährend haben.

Zum Nachweis des Fortbestandes der Niederlassungserlaubnis stellt die Ausländerbehörde am Ort des letzten gewöhnlichen Aufenthalts auf Antrag eine Bescheinigung aus."

Diese haben Sie ja schon erhalten.

Das müsste so auch ausreichen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Daniel Hesterberg

Rückfrage vom Fragesteller 01.08.2014 | 20:59

Hallo Herr Hesterberg,

zunächst möchte ich mich für die schnelle Antwort bedanken.

Ich habe sehr viel darüber gelesen und auch gehört. Deshalb möchte ich 100% sicher sein bevor ich etwas mache. Es wird ein großes Problem für mich sein wenn ich meine Niederlassungserlaubnis wegen eines Fehlers erlöscht wird.

Also sollte es kein Problem geben wenn ich mich abmelde und nach 2 Jahren wieder anmelde. Und meine Niederlassungserlaubnis sollte ihre Gültigkeit behalten?

Dies Thema ist sehr wichtig für mich. Deshalb frage ich nochmal. Ich bitte um Verständnis.

Vielen Dank für die Beratung.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.08.2014 | 19:14

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Ja, dieses müsste so völlig eindeutig auf Grundlage des Gesetzes von der Behörde bestätigt worden sein. Darauf können Sie sich verlassen. Fragen Sie unbedingt die Behörde nochmals danach, aber nach Ihren Angaben habe ich da keine Zweifel.

Mit freundlichen Grüßen

Daniel Hesterberg
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 02.08.2014 | 20:27

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