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Austauschmotor mit mehr Leistung beim Kauf keine Information weitergegeben.

12.06.2015 08:48 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 2 Stunden
Sehr geehrter Herr Anwalt,

08/2013 habe ich bei einem Ford Autohaus ein Gebrauchtwagen "Renault Clio" gekauft. Vor einem Monat hatte ich ein Turboladerschaden. Beim Wechseln in einer freien Werkstatt eines mit auf Autoscheindaten gekauften Turbolader, hat sich es herausgestellt, dass mein Auto mehr Leistung hat, als das was auf Papier steht. Da der neue Turbolader viel größer und von den Anschlüssen her nicht in mein Motor reingepasst hat. Nach dieser Erkenntnis habe ich sofort beim Ford Autohaus angerufen und diese haben es überprüfen lassen - Am Ende war es wie gedacht, der Motor der nun in meinem Auto drin ist, ist nicht das Original und wurde mir beim Kauf nicht gesagt und nicht mitgegeben. Das Autohaus meint die wüssten auch von nichts. Der Vorschlag vom Autohaus ist folgendes: Die lassen die Daten korrigieren (17 PS mehr) und ich soll es der Versicherung melden und gut ist.

Das sehe ich leider nicht so einfach. Schließlich weiß ich ja nicht ob A) das Auto ein Unfallwagen war und B) wie der Zustand des jetzigen Motors ist, da es vom Vorverkäufer nirgendwo gemeldet wurde und C) habe ich durch die Mehrleistung jetzt auch mit jeder Reparatur immer Mehrkosten bspw. der Turbolader würde für mein "Originalmotor" 200€ kosten und jetzt muss ich 550€ für den Turbolader zahlen, da mehr Leistung. Wer weiß was morgen noch dazukommt.

Da ich keine Rechtsschutzversicherung habe, möchte ich wissen wie Sie diesen Fall sehen und mir ein Rat geben können wie ich weiter vorgehen soll.

Ich möchte dieser Sache nachgehen und nicht einfach so abschließen und das Ganze so einfach sehen wie das Autohaus. Da ich ja auch mehr oder weniger mit Falschangaben meine KFZ-Versicherung "betrogen" habe.

Ich bin über jede Antwort Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
12.06.2015 | 09:23

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst einmal ist festzustellen, dass ich davon ausgehe, dass sämtliche Gewährleistungsrechte erloschen sind, da der Verkäufer wohl die Gewährleistung von zwei auf ein Jahr durch vertragliche Vereinbarung (AGB) beschränkt haben dürfte. Falls sich die Klausel nicht in Ihren Vertragsunterlagen befinden sollte, bitte ich um einen kurzen Hinweis.

Das bedeutet, dass außer in den Fällen der Arglist, sämtliche Ansprüche gegenüber dem Händler erloschen sind, es sei denn, dass er davon wusste oder es hätte wissen können oder er in Unkenntnis einfach Angaben macht. Dafür habe ich jetzt allerdings keine Anhaltspunkte feststellen können.

Ansprüche gegen das Autohaus erfordern daher noch weitere Recherche, ob diese irgendwie, und sei es vom Vorbesitzer oder aus Ihnen ausgehändigten Unterlagen (TÜV Berichte) von den Mängeln wussten.

Ansonsten sehe ich, wenn das Autohaus die Gewährleistung auf ein Jahr beschränkt haben sollte, leider derzeit keinerlei Ansprüche, ohne dass Sie ein hohes finanzielles Prozesskostenrisiko eingehen.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt



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