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Ausstieg aus Hypothekendarlehen


09.08.2007 22:47 |
Preis: ***,00 € |

Wirtschaftsrecht, Bankrecht, Wettbewerbsrecht



Hallo,
in den 90er Jahren war ich Miteigentümer meines elterlichen Anwesens zu 3/16, sodass ich mit allen Belastungen einverstanden sein musste. In 1997 habe ich des Frieden willens meine Anteile überschrieben. Seit diesem Zeitpunkt sind meine Eltern zu je 1/2 Eigentümer. In 2003 sollte ein Hypothekendarlehen aus 1993 verlängert werden, für das ich zum Zeitpunkt des Abschlusses als Miteigentümer unterzeichnen musste. Für die Hypothek musste ich nur eine Unterschrift leisten, da ich Eigentümer war.
In 2003 habe ich nur sehr unwohl gegengezeichnet, da mir eine solide Finanzierung zugesagt wurde. Dies hat sich nun als Ente herausgestellt.
Zum Zeitpunkt der Hypothekenverlängerung war ich weder Eigentümer noch Kreditnehmer.

Meine Frage:
Gibt es eine Möglichkeit vorzeitig aus dem Hypothekendarlehen auszusteigen, da ich weder Eigentümer noch Kreditnehmer bin?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie schreiben, dass Sie 1993 einen Hypothekendarlehensvertrag unterzeichnet haben (ich nehme an als Darlehens- bzw. Kreditnehmer). Ich muss daher davon ausgehen, dass Sie weiterhin Kreditnehmer des Vertrages waren, als im Jahre 2003 die Verlängerung dieses Vertrages anstand. Ihre Miteigentumsübertragung hat darauf als sachenrechtlicher Vorgang keinen Einfluß. (Wenn Sie - wie Sie im letzten Satz schreiben - kein Kreditnehmer und damit Vertragspartner des Hypothekendarlehens mehr wären, entfällt ohnehin ein Ausstieg aus dem Vertrag, da Sie gerade kein Vertragspartner mehr wären.)

Durch Verlängerung des Hypothekendarlehens (als Kreditnehmer)sind Sie an diesen Vertrag gebunden, können aber - je nach Vertragskonstruktion - mehr oder weniger einfach kündigen. Ganz ausschließen kann man ein Kündigungsrecht nicht.

Es kommt daher in Ihrem Fall sehr auf den Inhalt und die Konstruktion des Hypothekendarlehensvertrages an. Ohne dessen Inhalt zu kennen, kann ich Ihnen kaum verlässliche Auskunft über Ihre Kündigungsmöglichkeiten geben.

Mein Rat: Legen Sie die Vertragsunterlagen einem Rechtsanwalt vor. Er wird Ihnen dann rasch Auskunft geben können, wann und zu welchen Bedingungen oder Auswikrungen Sie den Vertrag kündigen können. Aus Ihren Schilderungen ergibt sich durchaus die Möglichkeit, dass es sich hier um eine kompliziertere Problematik handelt, so dass anwaltiche Beratung ohnehin sinnvoll wäre.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Bei weiteren Fragen oder Anliegen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung. Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt

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