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Aussteuerung bei gesetzl. Krankenversicherung


09.02.2007 14:41 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Karin Plewe



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin 61 Jahre und arbeitslos gemeldet und wurde von meiner Krankenkasse im November 06 ausgesteuert wegen Leiden an beiden
Knien und Lendenwirbel. Diagnose Arthrose mit erheblichen Gehbeschwerden. Vom Versorgungsamt habe ich ein Behinderungs=
grad von 30% zugesprochen bekommen,darauf habe ich Beschwerde
eingereicht wegen Erhöhung des Grades.
Soweit zur Vorinformation.
Gestern bin ich unglücklich gefallen,daß mir beide Knien bzw.der Rücken sehr schmerzt und ich meinen Hausarzt aufsuchte und dieser mich versorgte und ein Attest austellte, bzw. mich an
einen Orthopäden überwies.
Nach einer Vorauseinschätzung meines Arztes dauert die erneute
Behandlung länger als 6 Wochen, das bedeutet nochmalige Zahlung
von Krankengeld durch die Krankenkasse.
Der Sturz erfolgte durch mangelnde bzw. nicht ordnungsgemäße
Herstellung und Wartung des Bürgersteigs durch die Komune. Ich
habe auch eine Anzeige bei der Polizei getätigt.
Meine Frage:
übernimmt die Krankenkasse überhaupt noch die Kosten der
Behandlung bzw. Krankengeld oder müsste eine Haftpflichtvers.
der Komune dafür aufkommen, wobei ich eine Ablehnung oder eine
gerichtliche Auseinandersetzung nicht ausschließe.
Für eine Auskunft wäre ich Ihnen sehr verbunden.

Mit freundlichen Grüssen

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage möchte ich auf der Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworten:

Soweit Sie krankenversichert sind, bestehen Ihre Ansprüche gegenüber der Krankenkasse, unabhängig vom Grund Ihrer Erkrankung. Die Krankenkasse darf also nicht die Bezahlung der Behandlungskosten verweigern und Sie auf die Gemeinde bzw. deren Haftpflichtversicherer verweisen.

Sie könnten jedoch zusätzlich Haftpflichtansprüche gegenüber der Gemeinde haben, sofern die Gemeinde ihre Verkehrssicherungspflicht verletzt haben sollte. Dann könnten Ihnen gegebenfalls Schadensersatzansprüche (z.B. Schmerzensgeld) zustehen. Darüber hinaus könnte dann die Krankenkasse Regress beim Haftpflichtversicherer nehmen und sich die Kosten erstatten lassen, die ihr durch den Unfall entstanden sind.

Sie sollten sich in dieser Angelegenheit durch einen Rechtsanwalt vor Ort vertreten lassen, denn nur ein Rechtsanwalt kann Akteneinsicht in die polizeiliche Ermittlungsakte erhalten und kann prüfen, ob die Verkehrssicherungspflicht verletzt wurde. Außerdem ist bei Haftpflichtversicherern im Regelfall ohne die Einschaltung eines Anwalts nicht mit einer sachgerechten Bearbeitung Ihres Anliegens zu rechnen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste Orientierung geben.

Mit freundlichen Grüßen

Plewe
Rechtsanwältin
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