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Ausstehende Zahlung für freie Mitarbeit ohne Vertrag

21.08.2020 15:37 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hintergrund: Seit September 2017 habe ich als Subunternehmer einer Agentur, die wiederum als Subunternehmer eines Auftragnehmers eingesetzt wurde, für einen großen Markenhersteller den britischen Marktplatz für Amazon betreut. Dazu gehörten die Recherche, das Onlinestellen der Produkte, die Werbung und die Optimierung aller Vorgänge. Außerdem habe ich direkt mit dem Kunden gesprochen. Im Februar diesen Jahres wurde der Vertrag erweitert, zu anderen Konditionen.

Seit Februar 2019 wurde ich direkt als Subunternehmer des Auftagsnehmers beschäftigt. Hierfür gibt es zwischen mir, dem Subunternehmer und dem Auftragnehmer keinen Vertrag. Es gab die mündliche Vereinbarung, dass die Betreuung nun erweitert werden soll um den deutschen Marktplatz. Mündlich wurden 6 Monate ab 1.2 vereinbart.

Der Vertrag wurde nach den 6 Monaten mit dem Auftragnehmer nicht verlängert. Die Rechnungen der ersten 4 Monate wurden jeweils durch den Auftragnehmer gezahlt. Die 5. Rechnung wurde fällig, nachdem klar war, dass die Zusammenarbeit nicht verlängert werden würde. Die 5 Rechnung wurde bislang nicht gezahlt und ist mittlerweile über 50 Tage über Zahlungsziel.

Nun gab es ein Telefonat mit meinem Auftraggeber (dem Auftragnehmer des Kunden). Und er sagte nun, dass es ja kein Vertrag, sondern nur eine Vereinbarung gäbe. Außerdem habe ich ja faktisch nicht mehr gearbeitet hätte (was nicht stimmt und sogar mit dem Kunden zusammen bewiesen werden könnte) und dass ich Performanceziele nicht erreicht habe (die mir weder schriftlich noch mündlich mitgeteilt worden sind) und deshalb nur die 5. Rechnung gezahlt werden würde.
Die 5. Rechnung würde aber nur dann gezahlt, wenn ich schriftlich bestätige, dass ich auf die 6. Rechnung verzichten würde. Er berief sich ebenfalls darauf, dass wir ja keinen Vertrag haben, sondern ein Vereinbarung. Entsprechend muss er auch nicht kündigen.

Ich habe tatsächlich kaum etwas schriftliches. Einige Whats App Dateien, die ich gespeichert habe. Hier ist deutlich zu erkennen, dass wir zusammenarbeiten werden. Außerdem gab es ja Leistung und auch die Zahlung der ersten 4 Rechnungen. Meine Fragen nach einem Vertrag und der Laufzeit blieben unbeantwortet. In gutem Glauben, weil ich meinen Auftraggeber kannte, habe ich vertraut, dass alles gut gehen wird.

Die Zusammenarbeit mit dem Kunden endete nach 6 Monaten. Das lässt sich sicher auch nachweisen. Mein Auftragnehmer hat für den Kunden faktisch tatsächlich nicht gearbeitet. Das lässt sich sicher auch nachweisen.

Wie ist denn hier die Situation? Habe ich ein Anrecht auf die Zahlung beider Rechnungen?

Beste Grüße
Jan Eßmann

21.08.2020 | 16:14

Antwort

von


(2005)
Brandsweg 20
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach Ihrer Schilderung wurde mündlich ein Vertrag mit einer Laufzeit von 6 Monaten geschlossen. Dies gesteht der Auftraggeber sogar selbst ein (auch eine Vereinbarung ist in diesem Fall ein Vertrag).

Für diese 6 Monate haben Sie Anspruch auf die vereinbarte Vergütung. Sie können die Durchführung und Abrechnung des Vertrages für mindestens 4 Monate nachweisen, und mit Hilfe des Kunden auch die Leistung für die weiteren 2 Monate.

Deshalb sehe ich hier auch keinen Grund, auf die Abrechnung Ihrer vertragsgemäß erbrachten Leistung zu verzichten. Sie sollten daher auf die Zahlung der offenen Rechnungen bestehen.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Jan Wilking

ANTWORT VON

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