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Ausstehende Rückerstattung Grundgebühr


| 22.04.2007 00:41 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Ich habe im November 2005 bei Quickhandy per Internet ein Nokia 2600 für 0 ,- Euro erworben, gültig in Verbindung eines 2 Jahresvertages, der im ersten Jahr Grundgebührfrei war. "Weitere 12 Monate Grundgebühr (12x7,50 €) so wie die Anschlussgebühr erhalten Sie innerhalb von 30 Tagen auf Ihr Bankkonto überwiesen."

Es wurde mir zwar die Anschlussgebühr erstatten, auf die Erstattung der 90,- Euro Grundgebühr für das 2te Jahr warte ich noch immer.

Auf mehrfache Anrufe bei der Hotline und mehrfache E-Mails bekamm ich dann am 25.07.2006 die Antwort von Quickhandy, dass ..."einige Verträge zwecks Zweifel von Victorvox bezgl der Rechtmäßigkeit ggf. rückabgewickelt werden und daher auch keine Gebühren für das 2te Jahr entstehen würden. ....sollte Ihr Mobilvertrag nach Ablauf der 12monatigen Gebührenbefreiung noch bestehen, erstatten wir Ihnen die Grundgebühren natürlich umgehend. Die Entscheidung ist in 1-2 Moinaten zu erwarten. "

Inzwischen muss ich die Grundgebühr auch für das 2te Jahr bezahlen - eine Anfrage bei Victorvox ergab, dass sie Quickhandy die Provision bezahlt haben.
Trotz mehrfacher Versuche ist keiner in der Hotline zu diesem Vorgang zu sprechen und ich werde immer wieder hingehalten.

Meine Frage:
was kann ich tun, um endlich das Geld zu bekommen und mit welchen Kosten habe ich zu rechnen? (muss Quickhandy meine Anwaltskosten übernehmen?)
MFG
G.B.


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Sehr geehrte Fragestellerin,

laut Vertrag haben Sie wohl einen fälligen Anspruch auf die Zahlung der Grundgebührsumme ("Weitere 12 Monate Grundgebühr (12x7,50 €) so wie die Anschlussgebühr erhalten Sie innerhalb von 30 Tagen auf Ihr Bankkonto überwiesen."). Ich gehe davon aus, dass mit "innerhalb von 30 Tagen..." auf den Vertragsschluß Bezug genommen wird.

Sie sollten zunächst Quickhandy schriftlich! und per Post (Einschreiben mit Rückschein) und mit Fristsetzung zur Zahlung des Betrages nochmals mahnen. Wenn darauf nicht reagiert wird, würde ich einen Anwalt vor Ort einschalten. Dessen Kosten müßte Quickhandy dann auch grundsätzlich (als Verzugsschaden) zahlen. Wie hoch die Anwaltskosten einzuschätzen sind, kann schwer gesagt werden, da nunmehr die Anwälte gehalten sind, im außergerichtlichen Bereich auf Honorarvereinbarungen hinzuwirken. Mit ca. 200 € sollten Sie schon rechnen.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen damit einen ersten Eindruck vermitteln.

Soweit aus dem Bereich www.frag-einen-anwalt.de heraus eine Kontaktaufnahme an mich persönlich gewünscht ist, bitte ich zunächst ausschließlich um Kontakt per E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Schneider
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 22.04.2007 | 01:09

Danke für die schnelle Antwort.
Verstehe ich Sie richtig, das auch bei einem aussergerichtlichen Vergleich die Gegenseite die Anwaltskosten (ca. 200,- Euro) übernehmen muß?
Herzlichen Dank

Ergänzung vom Anwalt 22.04.2007 | 03:29

Sehr geehrte Fragestellerin,

entscheidend ist, dass Sie die Gegenpartei in Verzug setzen, denn dann fallen die RA-Kosten als Verzugsschaden dem Gegner zu. Jedenfalls mit dem von mir empfohlenen Schreiben setzen Sie den Gegner in Verzug, so dass anschließend die RA-Kosten vom Gegner zu tragen wären.

Ein außergerichtlicher Vergleich hat damit direkt nichts zu tun. Er ist ein Vertrag zur Streitbeilegung. Darin kann u.U. sogar entgegen dem eigentlichen Recht vereinbart werden, dass keine RA-Kosten zu tragen sind.

MfG

Schneider
Rechtsanwalt
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"Herzlichen Dank für die schnelle, umfassende Antwort. Ich werde Ihrem Rat folgen und Quickhandy anschreiben und anschließend zum Anwalt gehen. Schade, dass Sie soooo weit weg sind.
Herzliche Grüße aus München "
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